AKTUELL

Zum Bauhausjahr 2009

Van de Velde-Teekanne aus der Villa Esche als Porzellanreplik und Sammlerstück erschienen
Pünktlich zu Beginn des Bauhausjahres 2009 ist eine Porzellanteekanne aus dem Bestand der Kabinettausstellung in der Villa Esche als Replik (Kopie) erschienen. Sie komplettiert nun die bereits vorhandene Gedeck (Teller, Untertasse, Tasse) der Porzellanmanufaktur Jena-Burgau und ist in der Villa Esche erhältlich.
Das Porzellanservice der Burgauer Manufaktur entstand 1914 nach einem Entwurf von Henry van de Velde für den Manufakturbesitzer Ferdinand Selle in den Varianten Weiß, Grün- und Golddekor und wurde auch im Haushalt der Familie Esche genutzt. Noch heute existiert ein komplettes Service der Familie in Grün in der Kabinettausstellung der Villa Esche. Dessen Teekanne diente mit freundlicher Erlaubnis der heutigen Besitzer und Erben als Vorlage für die jetzt in Jena auf Initiative der Porzellandesignerin Christine Klauder hergestellte Replik - ein weiteres attraktives Sammlerstück für alle Bauhaus- und van de Velde-Liebhaber.
Die Themenjahre Bauhaus 2009, Thüringer Porzellanjahr 2010 aber auch das Jubiläum der Selle-Manufaktur 2011 sind für die Akteure Anlass genug, perspektivisch die Replizierung des gesamten Services inklusive Sahnegießer, Zuckerdose und Tablett ins Auge zu fassen.

Preise:
Gedeck weiß 40,00 €
Gedeck Gründekor 50,00 €
Gedeck Golddekor 70,00 €
Teekanne Gründekor 69,00 €
Teekanne Golddekor 79,00 €
Sahnekännchen Gründekor 20,00 €
Sahnekännchen Golddekor 30,00 €
Zuckerdose Gründekor 35,00 €
Zuckerdose Golddekor 40,00 €


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"Das Klavierwerk Arnold Schönbergs"
Gesamtausgabe

Vladimir Stoupel, Klavier
in der Villa Esche Chemnitz
Konzertmitschnitt vom 13. Mai 2001

© PAPAGENO-Marketing & teamWERK GmbH 2001

Auflage: 2000 Stück - limitiert, nummeriert und signiert

Preis: 16,00 €

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"Ein Musikalischer Salon in der Villa Esche"
Sonaten für Violine und Klavier von Schumann, Brahms und Dietrich
Anna Rabinova, Violine
Vladimir Stoupel, Klavier
32 Seiten CD-Buch + CD

gebundenes Hardcover

19 Abbildungen
Musikerportraits
Musikgeschichte
Zeitgeschichte

Preis: 16,00 €

Als dritte Edition erscheint im Label auris subtilis eine CD mit Sonaten für Violine und Klavier von Robert Schumann, Johannes Brahms und Albert Dietrich, eingelegt in ein aufwändig gefertigtes CD-Buch.
Mit der Absicht, die Athmosphäre des Hauses und dessen Ausstrahlung in Vergangenheit und Gegenwart zu dokumentieren, sind Texte, Fotos und die musikalische Aufnahme aufeinander abgestimmt, um sich damit an Sammler audio- und bibliophiler Publikationen zu wenden.
Mit der Geigerin Anna Rabinova und dem Pianisten Vladimir Stoupel wurde in den Räumen der Villa Esche ein Konzert der Sächsischen Mozartgesellschaft e.V. vom 27.September 2002 eingespielt. Gewürdigt wird mit dieser CD-Produktion auch die architektonische Heraushebung des Musiksalons im Rahmen des Gesamtkunstwerkes Villa Esche, wodurch das künstlerische Konzept des Belgiers Henry van der Velde auch aus musikalischer Sicht eine Betonung erfährt.
Musikgeschichtlich und phonophil bedeutsam ist der Zugang zu dem kaum eingespielten Gemeinschaftswerk von Robert Schumann, Johannes Brahms und Albert Dietrich. Die "F-A-E-Sonate" ist dem damals legendären Geiger Joseph Joachim gewidmet, dessen Lebensmotto "Frei, aber einsam" dem Werk seinen Namen gab.
Herausgegeben wird diese Produktion in einer limitierten und nummerierten Ausgabe von 2.000 Exemplaren. Sie schließt an zwei ebenso liebevoll gefertigte Editionen an, welche "Arnold Schönbergs Klavierwerk in der Villa Esche" und "Streichquartette von Robert Schumann und Theodor Kirchner" - letzterer ein Schumann- und Brahmsfreundes - hier erstmals als Tondokument mitteilen. Auch diese beiden CD-Produktionen umreißen als bibliophiles und audiophiles Kleinod ein architektonisches bzw. literatur- und musikhistorisches Bild mit außergewöhnlichem Seltenheitswert und regionalem Bezug.

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Villa Koerner
Kammermusik von Theodor Fürchtegott Kirchner

Peter Rösel - Klavier
Robert-Schumann-Quartett

• Klavierquartett c-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violincello op. 84
• Capricen für Klavier op. 27
• "Nur Tropfen" Ganz kleine Stücke für Streichquartett

Mit Kammermusik von Theodor F. Kirchner aus der Villa Koerner wird der Zyklus der CD zu dem Schaffen des belgischen Architekten Henry van de Veldes in Chemnitz fortgesetzt. Gleichermaßen umfangreich und auskunftsreich wird über die Architektur, den Bau, die spätere Nutzung und in den letzten Jahren realisierte Sanierung sowie die Familie des Bauherren berichtet.  Die kammermusikalischen Kompositionen von Theodor F. Kirchner stehen in engem Zusammenhang zur biografischen Herkunft des Komponisten (Neukirchen bei Chemnitz u. Wittgensdorf) sowie dessen Freundschaft zu Robert Schumann und Brahms. Hier stellen sich wiederum Beziehungen her zu den bereits im Label auris subtilis herausgegebenen Violinsonaten von Robert Schumann und der F-A-E. - Sonate und den Streichquartetten von Schumann und Kirchner.

Preis: 16,00 €

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Van de Velde-Jubiläum 2007:
Villa Esche präsentiert DVD

"Henry van de Veldes Villa Esche in Chemnitz -
Ein Lebensraum als Gesamtkunstwerk"


Zum 50. Todestag des großen belgischen Gestalters Henry van de Velde am 25. Oktober 2007 veröffentlichte die Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m. B. H. als Eigentümer die Villa Esche eine DVD zu Geschichte, Restaurierung und Gegenwart des Henry van de Velde-Baus.
Diese DVD gibt interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Villa Esche, dokumentiert eine beispielgebend akribische Restaurierung des denkmalgeschützten Objektes und beleuchtet die erfolgreiche heutige Nutzung des Hauses als überregionale Kultur- und Kommunikationsplattform, Tagungslocation, außergewöhnliches Veranstaltungspodium und van de Velde gewidmetes Museum.
Einst war die Villa Esche ein als Gesamtkunstwerk gestalteter Lebensraum - heute dient sie im Sinne ihrer beiden geistigen Väter - des Gestalters Henry van de Velde und des Chemnitzer Strumpffabrikanten Herbert Eugen Esche - als Begegnungsstätte für Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur. Die Villa Esche in Chemnitz war 1902 der erste Architekturauftrag des belgischen Künstlers in Deutschland und gilt heute als ein besonders authentisches Dokument für van de Veldes damalige Interpretation des Jugendstils.
Nachdem die Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft GGG im März 1998 die Villa Esche erworben hatte, beauftragte sie vor nunmehr 9 Jahren die Chemnitzer Firma VideoVision mit einer umfassenden filmischen Dokumentation.
Diese sollte den damaligen maroden Zustandes des Hauses, die dreijährige Restaurierung, die Eröffnung im Jahr 2001 und die folgende öffentliche Nutzung des Hauses als Tagungsstätte, Eventlocation, Konzertpodium und Museum umfassen.
Mit der nun vorliegenden DVD veröffentlicht die GGG sehr anschauliche Einblicke in das recht umfangreiche Filmmaterial und gewährt in 34 min einen Blick auf Themen, wie Geschichte, Restaurierung, Eröffnung, Nutzung, Architekt, einstigen Bauherren oder die Stadt Chemnitz als ein Höhepunkt entlang der Europäischen Henry van de Velde Route.

Preis: 11,00 € (inkl. 19% MwSt.)

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Katalog zur Henry van de Velde-Jubiläumsausstellung erschienen

In Würdigung des 50. Todestag des großen belgischen Gestalters Henry van de Velde ist ein 84 Seiten umfassender Ausstellungskatalog erschienen, der die Jubiläumsausstellung

HENRY VAN DE VELDE UND SEINE SCHÜLER
ERICA VON SCHEEL, MATHILDE SATZ-GLÜCKSBURG, THILO SCHODER U.A.


(8. September - 11. November 2007) begleitet.

Die Kabinettausstellung umfasst ausgesuchte Entwürfe van de Veldes und seiner Schüler Erica von Scheel, Mathilde Satz-Glücksburg und Thilo Schoder sowie auch einige Arbeiten aus dem Umfeld des Künstlers.
Erstmalig öffentlich präsentierte sich eine private Sammlung, die ihren Schwerpunkt in Thüringer und Westerwaldkeramik sowie Silberarbeiten findet und zudem Mobiliar, Porzellan, Bücher und verschiedene Einrichtungsdetails einschließt. Sie ließ auf sehr anschauliche Weise van de Veldes prägenden Einfluss auf seine Schüler und das Kunsthandwerk seiner Zeit in Sachsen und Thüringen sichtbar werden.
Die über 100 Objekte der Privatsammlung werden auf ganz bzw. halbseitigen Hochglanzabbildungen präsentiert, ergänzt von einführenden und erläuternden Texten sowie einem Verzeichnis sämtlicher Künstlermonogramme, Hersteller- und Meisterzeichen der gezeigten Exponate.

(84 S., geprägter Einband, 23x23 cm)
Der Katalog ist zum Preis von 19,50 € in der Villa Esche und im Veranstaltungsservice der Villa Esche (GGG) erhältlich und zzgl. Versandkosten bestellbar.

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Katharina Metz / Tilo Richter / Priska Schmückle von Minckwitz:
"Henry van de Veldes Villa Esche in Chemnitz"
Ein Gesamtkunstwerk zwischen Jugendstil und Sachlichkeit

Herausgegeben von der Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft mbH Chemnitz

Mit einem Beitrag von Klaus-Jürgen Sembach zur Konzeption der Museumsräume und zahlreichen historischen Fotografien von Louis Held (Weimar) sowie Neuaufnahmen von Hans-Christian Schink (PUNCTUM Leipzig) und May Voigt (Chemnitz).

152 Seiten, 23 x 27 cm, gebunden, ca. 200 meist farbige Abbildungen,
Birkhäuser Verlag Basel-Boston-Berlin
gestaltet von Sabine Golde und Tom Unverzagt,
ISBN 3-7643-6991-4, 34,00 €

Geschichte und Gegenwart der Villa Esche im sächsischen Chemnitz spiegeln in einzigartiger Weise die Zeitläufe der letzten 100 Jahre. Das Gebäude selbst und die mit ihm verbundenen Biografien und Ereignisse sind nichts weniger als Kulminationspunkte sächsischer Kultur. Nicht hoch genug zu schätzen ist der seltene Umstand, dass nicht nur das Wohnhaus mit Remise, sondern überdies auch Teile des wertvollen Interieurs bis in unsere Zeit erhalten blieben. So kann das ehemalige Privathaus heute museal genutzt werden-und wird dadurch zur lebendigen Erinnerung an seinen Bauherren, den Textilunternehmer Herbert Eugen Esche, und seinen Architekten, den Gestalter Henry van der Velde. Überdies etabliert sich die Villa seit ihrer Eröffnung Ende 2001 als neu geschaffener Ort für Begegnungen zwischen Kultur und Wissenschaft.
Namhafte Expertinnen und Experten aus Deutschland und Belgien begleiteten während der Umbauzeit die Arbeiten der ausführenden Architekten, Ingenieure und Handwerker, lieferten detaillierte Anaylsen und Studien zu Einzelfragen als Grundlage für denkmalpflegerische Entscheidungen. Das umfangreich vorhandene historische Bildmaterial ermöglichte die weitgehend dem Original entsprechende Rekonstruktion verlorener Innenausstattungen. Der besonderen Erwähnung wert sind hierbei die aufwändigen Neuanfertigungen von Stoffen und Wandverkleidungen, Stuckaturen und Leuchten. Erst diese Wiederherstellung des Interieurs, ergänzt um wesentliche Teile des originalen Mobilars-vorrangig im Parterre-hebt die Villa Esche aus der ohnehin geringen Zahl vergleichbarer Baudenkmale heraus.
Die im Dezember 2002 erschinene, 152seitige Publikation widmet sich drei Aspekten der Villa Esche:
Im ersten Teil wird die Bau- und Nutzungsgeschichte sowie die Bedeutung des Bauwerkes für das Werk des Architekten und die Baukunst seiner Zeit eingehend beschrieben. Die Vielzahl der hier reproduzierten historischen Fotografien, etliche davon werden erstmals veröffentlicht, bietet Einblicke in die Villa als Lebensbühne einer Unternehmerfamilie am Beginn des 20.Jahrhunderts.
Der zweite Teil, dem ein Fotoessay über die rekonstruierte Villa beigefügt ist, beleuchtet die Aspekte der zwischen 1998 und 2001 ausgeführten Rekonstruktionen und Umbauten des Wohnhauses, der Remise und des beide umgebenden Gartens. Dieser Teil stellt auch einige Beispiele für Möbelrestaurierungen sowie das museale und gestalterische Konzept der neuen Ausstellungsräe vor.
Der dritte Teil des Buches schließlich zeigt katalogartig alle heute als Teil der Kunstsammlungen Chemnitz hier verwahrten kunsthandwerklichen Objekte, die van der Felde für die Villa entwarf. Darunter finden sich zahlreiche Möbel, Stoffe, Keramiken und Porzellane, Silberarbeiten sowie weiteres Interieur aus dem Besitz der Familie Esche und anderer Auftraggeber.

Mit der feierlichen Eröffnung des nicht nur für Chemnitz wichtigen 'neuen' alten Hauses, die Bundespräsident Johannes Rau im Dezember 2001 vornahm, begann ein neuer Abschnitt in der substanzreichen wie bewegten Geschichte der Villa Esche. Ihre Vergangenheit weist Wege und Denkansätze für die Zukunft: Die kultivierte Lebensbühne des Textilunternehmers wurde zum öffentlich nutzbaren Raum mit außergewönlichem Ambiente und lebendigem Museum.

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"Ein Rundgang durch die Villa Esche"
Restaurierung 1998 - 2001

(Eine durch hochwertige Fotos und beschreibende Texte anschaulich gemachte Dokumentation zu Bauforschung und Restaurierung)

Herausgeber:
Kerstin Bochmann, Reinhard Erfurth, Donald Mathes, Werner Wendisch

Chemnitzer Verlag 2001

ISBN3-928678-74-4

Preise:
2. Auflage 15,25 €
3. Auflage 16,50 € (inkl. zusätzlichen Kapitels zur Geschichte der Brautsuppengesellschaften)

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Herbert Eugen Esche
Ein Lebensbild

Der Chemnitzer Textilunternehmer Herbert Eugen Esche (1874-1962) führte am Beginn des 20. Jahrhunderts zusammen mit seinem Bruder Fritz eine der erfolgreichsten Strumpffabrikationen Deutschlands.
Esches Lebensweg spiegelt exemplarisch die Facetten deutscher Geschichte und verweist eindrucksvoll auf die wirtschaftsgeschichtliche und kulturhistorische Bedeutung seiner traditionsreichen sächsischen Familie.

Esches Leidenschaft für die Kunst seiner Zeit - er war unter anderem Auftraggeber des norwegischen Malers Edvard Munch - und seine Freundschaft zu dem um 1900 in Belgien und Deutschland tätigen Gestalter und Architekten Henry van de Velde werden hier im Kontext seiner von Brüchen geprägten Biografie dokumentiert.

Autor: Tilo Richter

Herausgeber: Herbert Eugen Esche-Stiftung Zürich

Passage Verlag Leipzig 2001   ISBN 3-932900-63-4

Preis: 11,00 €

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