Der Einlaß zu allen Konzerten, Lesungen u. Ä. erfolgt ca. 30 min vor Veranstaltungsbeginn.
Verzögerungen durch Künstlerproben und technische Vorbereitungen können u. U. vorkommen. |
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| Archiv artist in residence | |
| VERANSTALTUNGSKALENDER | |
| 08. Februar 2012 | 19:00 | ||||
| Ausverkauft! | |||||
| Podium Villa Esche: Portraits & Zeitgeschichte
Lesung |
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| Reiner Calmund
Eine Kalorie kommt selten allein Wie kaum ein anderer Manager hat Reiner Calmund den deutschen Profifußball in den letzten Jahrzehnten mitgeprägt. Calmund arbeitete fast 30 Jahre für den Verein Bayer Leverkusen, der unter seiner Führung zu einem international erfolgreichen Fußballunternehmen wurde. Die spektakulären Spielerverpflichtungen von Rudi Völler, Bernd Schuster, Michael Ballack oder Jorginho oder Zé Roberto zählten zu seinen größten Erfolgen. Nach seinem Rückzug 2004 widmete er sich vielen Projekten, startete eine erfolgreiche Karriere als Vortragsredner, Kolumnist und Blogger. Im TV glänzt „Calli“ unter anderem als witziger Juror der „Kocharena“, pfiffiger Kandidat in Promi-Quiz-Shows sowie als gefragter Experte in vielen Fußball-Formaten. Der Privatmann Calmund widmet sich seit Jahren intensiv sozialen Projekten im In- und Ausland. Bei Talkshows und in Expertenrunden ist er ein geschätzter Gast und Gesprächspartner, der immer Spannendes und Anekdotenreiches - nicht nur aus der Fußballwelt - zu berichten weiß. Viel Herzblut verbindet ihn als ehrenamtlicher Berater mit dem sächsischen Traditionsverein Dynamo Dresden. 2008 erschien seine Autobiografie „fußballbekloppt!“ und zuletzt „Eine Kalorie kommt selten allein“: "Als Kind wurde ich in Ess-Kur geschickt, weil ich so dünn war." Reiner Calmund ist bekennender Genussmensch mit viel Freude an dem kleinen Bisschen mehr. Und er steht zu seinen Kilos, Leugnen wäre ohnehin zwecklos: "Das Dumme ist ja, dass die Kalorien nie als Single daherkommen. Die tauchen immer gleich im Rudel auf." |
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| Es liest: Reiner Calmund
Moderation: Frank Lußem |
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| Veranstaltung ausverkauft | |||||
| Kartenreservierung unter 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | |||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG
Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, UWL, SIGNAL IDUNA und wuttke geogroup |
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| 09. Februar 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag | ||||||||||||
| Erich Mendelsohn Bauten eines Architekten von Welt Nicht alles, was klassisch-modern ist, ist Bauhaus. Aber genau wie die revolutionäre Gestaltungsschule selbst kommen die meisten Architekten der Klassischen Moderne aus Deutschland. Dazu zählt, neben Hans Scharoun, Hans Poelzig und den Taut-Brüdern, vor allem Erich Mendelsohn. Der Architekt des Potsdamer Einsteinturmes entwarf für Chemnitz das Kaufhaus Schocken. Nahezu vergessen ist jedoch, welche Bauten der deutsche Jude vor und nach seiner Emigration noch schuf und was aus ihnen wurde. Unser Referent ist Gründungsmitglied der noch jungen Erich-Mendelsohn-Stiftung, deren Sitz das 1927 von Mendelsohn für Dr. Bejach erbaute Landhaus ist. Sie entwickelte sich trotz gänzlich fehlender Mittel seit 2009 zu einem gefragten Treffpunkt der Architekturszene und von Bewunderern Mendelsohns. Bereits mehrfach waren Nachfahren des Architekten zu Gast, die vom Stiftungssitz aus Abstecher zum Einsteinturm im unmittelbar benachbarten Potsdam oder auch nach Chemnitz unternahmen. Eigentümer des Hauses ist der Architekt Helge Pitz, u. A. verantwortlich für die Sanierung des Einsteinturmes. Auch bei der Restaurierung des Kinos Universum von Mendelsohn am Kurfürstendamm, das heute die Schaubühne beherbergt, wirkte er mit. |
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| Referent: Torsten Hilscher, Berlin | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. | ||||||||||||
| 11. Februar 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Als in Halle die Erde zerriss und Pompeji in Glut und Asche versank Zur Sonderausstellung „Pompeji“ im Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle Mitten in der Saalestadt, auf dem Markt, unweit vom Roten Turm, ist in der Erde ein Riss zu sehen. Er ist mehrere Millionen Jahre alt. Ohne ihn wäre Halle nicht denkbar. Und wer auf dem Petersberg nördlich der Saalestadt steht, hat einen ehemaligen Vulkan unter den Füßen. Feuer und Asche, mit Glut und Lava waren durchaus die entscheidenden Ursachen, damit Halle als Stadt des Salzes bekannt werden konnte. Feuer und Asche, Glut und Lava haben auch Pompeji berühmt gemacht. Womöglich ist hier eine Verbindung zur Landesausstellung „Pompeji, Nola, Herculaneum – Katastrophen am Vesuv“ zu finden, die im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle gezeigt wird? Naturkatastrophen prägten das Leben am Golf von Neapel, doch immer wieder siedeln Menschen dort, die Silhouette des Vesuvs vor Augen, und immer wieder erstarrt das Leben im Moment des Untergangs. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritte und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen | ||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| 11. Februar 2012 | 14:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 16. Februar 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag | ||||||||||||
| "Wie das Leben so spielt!" Die Ermordung Johann Joachim Winckelmanns und Gerhard von Kügelgens Johann Joachim Winckelmann (1717 – 1768) ist als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und Kunstgeschichte und damit als einer der geistigen Väter des Klassizismus im deutschsprachigen Raum in die Analen der Geschichte eingegangen. Er stirbt, als Goethe gerade seine erste Lebenskrise überwand. Gerhard von Kügelgen (1772 – 1820) ward geboren, als Goethe mit „Werther“ und „Götz“ erste Berühmtheit erlangt hatte. Er war Maler, Historien- und Porträtmaler – auch von Goethe und Schiller - und zu alledem Professor an der Kunstakademie in Dresden sowie Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Künste in Berlin sowie der Kaiserlich Russischen Akademie der Künste in St. Petersburg. Der in Weimar lebende Bayer und „Erste Kriminalhauptkommissar“ i. R., Hans Brendel, untersuchte die beiden Mordfälle und legt unter Einbeziehung von Goethe, Schiller und einem Pariser Rechtsanwalt dar, welche schicksalhaften Verknüpfungen die über 50 Jahre auseinander liegenden Ereignisse verbinden. Ein brisanter historischer Krimi! |
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| Referent: Hans Brendel, Weimar/München | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der der Villa Esche/GGG und der Goethe-Gesellschaft Chemnitz e. V. | ||||||||||||
| 23. Februar 2012 | 19:00 | ||||
| Ausverkauft! | |||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung |
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| Ulrich Kienzle "Abschied von 1001 Nacht" Medienlegende Ulrich Kienzle, langjähriger ARD-Nahostkorrespondent, Moderator des ZDF-Auslandsjournals und Chef der ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik, vermittelt einen ebenso fesselnden wie persönlichen Einblick in die arabische Welt und erklärt kenntnisreich und brillant den »Arabischen Frühling« aus der Entwicklung der Konflikte im Nahen Osten heraus. Gleichzeitig beschreibt er seinen Alltag als Kriegsreporter: erschütternde und berührende Erlebnisse, Zeugnisse einer ebenso faszinierenden wie fragwürdigen Mediengeschichte. »Die jüngsten Rebellionen in Nahost sind ein Bruch mit der Tradition. Es ist ein neues, ein anderes Arabien, das 2011 demonstriert. Sympathische junge Leute, Intellektuelle, Blogger, Frauen, Moslembrüder, Rapper, bunt gemischt. Sie fordern Arbeitsplätze, das Ende der Korruption, Demokratie. Nicht den islamistischen Gottesstaat und nicht die Zerstörung Israels. Selbstinszenierte Helden wie Mubarak, Gaddafi und Assad sind für sie ganz gewöhnliche orientalische Diktatoren. „Kefaya!“, lautet ihre Parole. „Es reicht!“ Jetzt wäre der Westen dran, sich von seinen Vorstellungen von „1001 Nacht“ zu verabschieden, denn nur so wird es gelingen, die arabische Welt zu begreifen – eine unabdingbare Voraussetzung für nachhaltigen Frieden in dieser konfliktträchtigen Region« - so das persönliche Resümee des TOP-Journalisten Ulrich Kienzle. |
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| Es liest: Ulrich Kienzle | |||||
| Veranstaltung ausverkauft | |||||
| Kartenreservierung unter 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | |||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, UWL, CAWG und wuttke geogroup |
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| 29. Februar 2012 | 17:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 01. März 2012 | 19:00 | |||||||
| Vernissage und Sonderausstellung | ||||||||
| Dialog zwischen den Dingen Malerei und Zeichnungen von Angelika Heinze Angelika Heinze bildet nie einfach ab. Unterwegs, im Erlebnis mit der Natur, dem Aufspüren und Entdecken von Motiven, Farben und Düften werden die Gedanken zu ersten Formgebilden. Es beginnt eine Suche nach dem Raum, nach der Fläche, nach atmosphärischen Bildzonen. Ihr dorthin zu folgen, sind wir eingeladen. Ein Spiel beginnt. Lustvoll können wir eintauchen in eine unbekannte, ästhetische Welt und dabei staunend uns selbst entdecken. Angelika Heinze wurde in Zittau geboren. Bis heute ist sie der sanft hügeligen Landschaft der Lausitz treu geblieben. Arbeitsaufenthalte und Ausstellungsvorhaben zogen sie aber immer wieder in die Welt hinaus. Sie zeigte ihre Bilder schon in Israel, Italien, Polen, England, der Türkei und Österreich, aber auch immer wieder im heimatlichen Umfeld. Heinze erlernte den Beruf einer Schauwerbegestalterin und studierte in Berlin Kunsterziehung. |
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| Einführung: Dr. Ulrike Uhlig, Kunstpädagogin und Germanistin | ||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG | ||||||||
| Ausstellungsdauer: 02. März 2012 – 08. Juli 2012 Öffnungszeiten Mi, Fr, Sa, So 10:00 – 18:00 Uhr |
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| 02. März 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Yoga in der Villa | ||||||||||||
| Winter-Yoga am Kaminfeuer
- Für einen gesunden Rücken
„Anstrengungen machen gesund und stark.“ Martin Luther Rückenschmerzen gehören zu den großen Volkskrankheiten und können unser Leben massiv einschränken. Gerade das Yogasystem mit seinen sanften und bewussten Körperübungen und dem ständigen Wechselspiel aus Anstrengung und Entspannung verleiht unserem Körper wieder Kraft, innere Stärke, und wir erfahren, was wahre Gelassenheit ist. Der Schwerpunkt an diesem Abend ist das Praktizieren einfacher therapeutischer Übungen, die unseren Rücken stabilisieren und wieder flexibel machen. Dieser Abend ist für Anfänger und Yoga-Interessierte gleichermaßen geeignet. Wir sind selbst für unsere Gesundheit verantwortlich und müssen nur den ersten Schritt tun. |
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| Silvio Fritzsche, Yoga-Lehrer, Chemnitz | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Kartenpreis inkl. Skript Eine Veranstaltung von yogabasics, Weitere Informationen unter www.yogabasics-kurs.de |
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| 10. März 2012 | 14:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 13. März 2012 | 19:00 | |||||||||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung & Gespräch |
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| Götz Aly Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass - 1800 bis 1933 Warum ermordeten Deutsche sechs Millionen Juden? Das ist die Frage, die heutige Deutsche beantworten müssen, wenn sie ihre Geschichte verstehen wollen. Zukunftsangst beherrschte die meisten christlichen Deutschen im 19. Jahrhundert. Anders die Juden. Sie sahen in wirtschaftlicher Freiheit, politischem Freisinn und in der industriellen Revolution ihre Chance. Um 1900 machten jüdische Schüler achtmal häufiger Abitur als nichtjüdische. Juden strömten in die freien Berufe, kamen als Angestellte oder Selbstständige rasch voran. Die in ihrem sozialen Aufstieg langsameren Deutschen reagierten mit Neid und Missgunst. Sie suchten Rückhalt im Kollektiv und werteten andere ab. Auch aus einem Mangel an Bildung und unternehmerischer Initiative entstand antisemitischer Volkshass. Der 1933 zum Staatsziel erhobene Antisemitismus nahm dem einzelnen Deutschen die Scham und die Verantwortung. Sie delegierten ihre Aggressionen an den Staat und verschafften Hitler die Möglichkeit, individuellen Neid und Hass in das überpersönliche Projekt »Endlösung der Judenfrage« zu verwandeln. Götz Aly studierte Politische Wissenschaft und Geschichte. Er arbeitete für die tageszeitung, die Berliner Zeitung und als Gastprofessor. |
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| Es liest: Götz Aly Moderation: Angelika Barbe, Landeszentrale für Politische Bildung |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung und dem Evangelischen Forum Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS und eins energie |
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| 17. März 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Gropius & Bauhaus Berliner Bauhausbauten und das Bauhausarchiv in Berlin Bereits bei der Anfahrt vom Schönefelder Kreuz in das Berliner Stadtzentrum wird deutlich, hier lassen sich zum Teil Gebäude finden, die unbestritten unter dem Einfluss des Bauhauses entstanden sind. Das Hansa-Viertel und die Gropiusstadt erinnern zudem an Walter Gropius, den genialen Direktor des Bauhauses. Er lieferte auch den Entwurf für das Bauhaus-Archiv, das Museum für Gestaltung in Berlin, das Ziel dieser Studienreise ist. Die hier präsentierte Sammlung zeigt das gesamte Spektrum des Bauhauses von der Architektur über Möbel, Keramik, Metall, Fotografie und Bühne sowie Arbeiten von Walter Gropius, Johannes Itten, Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und anderen. Erleben Sie mit uns die einzigartige Atmosphäre jener berühmten Kunstschule, die maßgeblich die Moderne mit geprägt und beeinflusst hat. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritts-und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen. Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 21. März 2012 | 19:00 | ||||
| Ausverkauft! | |||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung und Gespräch |
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| Sahra Wagenknecht "Freiheit statt Kapitalismus - Ein Plädoyer für eine neue Wirtschaftsordnung" Sahra Wagenknecht nimmt Ludwig Erhard beim Wort: Wohlstand für alle. In einer brillanten Analyse entwirft sie ein Zukunftsmodell, das dort weiterdenkt, wo die meisten Marktwirtschaftler auf halbem Wege stehen bleiben. Schon lange sind nicht mehr Wettbewerb oder gar Leistung die zentralen Merkmale und Perspektiven unserer Wirtschaft, meint Wagenknecht. Zuviel kreatives Potential der Gesellschaft ist in den letzten Jahrzehnten nicht in die Realwirtschaft, sondern in die Spekulation geflossen. Die heutige Wirtschaftsordnung verlangsamt Innovationen, behindert Investitionen und blockiert den dringend notwendigen ökologischen Wandel. Sie verschleudert wirtschaftliche Ressourcen und lenkt menschliche Kreativität auf unsinnige, spekulative Bereiche. Sahra Wagenknecht entwirft auch Umrisse dessen, was sie dem unproduktiven Kapitalismus entgegenstellen will: einen kreativen Sozialismus! Dieser soll Ludwig Erhards Versprechen erfüllen und gilt als Voraussetzung einer echten Leistungsgesellschaft. Er hält Unternehmertum hoch, löst sich von Zentralismus und Planwirtschaft und sichert als Verbündeter kleiner und mittelständischer Unternehmen diesen eine großzügige Kreditversorgung durch ein verstaatlichtes Bankenwesen. Dabei verfolgt er immer das Ziel, Produktivität zu erhöhen, kreative Unternehmerideen zu fördern sowie gesamtwirtschaftliche Produktivität und gesamtgesellschaftlichen Reichtum zu erhöhen. |
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| Es liest: Sahra Wagenknecht Moderation: Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt |
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| Veranstaltung ausverkauft | |||||
| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | |||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, UWL, CAWG und RHV |
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| 24. März 2012 | 19:00 | |||||||||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung und Gespräch |
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| Ute Freudenberg Jugendliebe Als sie 15 war, wurde ihre Stimme entdeckt – im Ferienlager! Sie studierte an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt Weimar, war Gründungsmitglied der Band »Elefant« und landete mit »Jugendliebe« den Hit des Ostens schlechthin. Bis heute kommen Tausende zu ihren Konzerten, denn Ute Freudenberg ist Musikerin mit Leib und Seele. Ihre kraftvolle Stimme, ihre Emotionalität und ihre unglaubliche Bühnenpräsenz sichern ihr die Liebe der Fans. Nun blickt sie zurück auf eine Karriere voller Höhepunkte: 40 Jahre Bühnenerfahrung, unzählige Alben und natürlich der Superhit „Jugendliebe“. Doch musste sie auch so manche Untiefe umschiffen und schwere Entscheidungen treffen. Neben der Schilderung ihrer erfolgreichen Musikerkarriere berichtet die sensible Sängerin in ihrer Autobiographie auch ausführlich aus ihrem Leben, spricht über ihre Beweggründe, nach einem Auftritt in Hamburg 1984 nicht wieder in die DDR zurückzugehen, über die enge Künstlerfreundschaft mit der Band „Karat“, ihre schmerzliche Scheidung und ihre neue Liebe zu dem Sänger Christian Lais. |
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| Es lesen und erzählen: Ute Freudenberg Christine Dähn, TV- und Hörfunkjournalistin, Moderatorin bei DT 64 |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, UWL, CAWG und wuttke geogroup |
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| 28. März 2012 | 17:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 29. März 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag | ||||||||||||
| Heinrich Vogelers „Barkenhoff“ in Worpswede Der Traum von einem irdischen Paradies Mit seinen Radierungen verbildlichte der als reiner Jugendstilkünstler bekannt gewordene Heinrich Vogeler (1872–1942) eine Märchenwelt aus Rittern, schönen Frauen und Pfauen. In der Realität versuchte er für sich und seine Familie solch eine fantastische Traumwelt zu erschaffen. Mit dem „Barkenhoff“, seinem Künstlerdomizil in Worpswede, wollte er Architektur, Kunst, Inneneinrichtung und Gartengestaltung zu einem Gesamtkunstwerk des Jugendstils verbinden – Anregungen erhielt er u. a. von Henry van de Velde. Doch Vogelers Vision – die Erschaffung seines irdischen Paradieses – misslang. Katharina Groth beleuchtet die wechselvolle Geschichte des „Barkenhoffs“ vom Mittelpunkt der Künstlerkolonie Worpswedes um 1900, der Entstehung einer Kommune und Arbeitsschule nach dem Ersten Weltkrieg bis hin zur Einrichtung eines Kinderheims der Roten Hilfe. |
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| Referent: Katharina Groth, wissenschaftliche Volontärin, Kunsthalle Bremen | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. | ||||||||||||
| 07. April 2012 | 16:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 14. April 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Schlösser und Burgen entlang der Via Regia gen Westen Gotha – Creuzburg - Brandenburg Der Weg zur Schatzkammer führt am Liebeszauber vorbei. Und zwar dann, wenn man im Gothaer Schloss Friedenstein einmal die prunkvollen Gemächer durchstreift. Vor rund vierhundert Jahren entstand hier aus den Trümmern der Burg Grimmenstein das erste Barockschloss in Deutschland. Der mittelalterliche Wehrbau diente dem Schutz der Hohen Straße, auch Via Regia genannt, so wie die Burgen der Ludowinger, die Creuzburg und die Brandenburg. Erleben Sie mit uns einzigartige Burggeschichte(n), bezaubernde Bauwerke und eine wunderbare Reiseroute entlang großartiger Mittelgebirgslandschaften. Und vor allem entdecken Sie mit der Brandenburg eine der schönsten und größten Burganlagen Thüringens. Hier sind besonders Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Kreuzzügen an dem jahrhundertealten Mauerwerk zu erkennen. Die beiden Bergfesten der Thüringer Landgrafen sind noch immer relativ unbekannt, da sie bis 1989 durch ihre Lage unmittelbar an der innerdeutschen Grenze nicht erreichbar waren. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritte und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 20. April 2012 | 19:00 | |||||||||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung |
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| Annekathrin Bürger zum 75. Geburtstag Erinnerungen an ein unvollkommenes Leben Händeringend suchten Regisseur Gerhard Klein und sein Assistent Heiner Carow Mitte der 50er Jahre ein echtes Berliner Mädchen – und fanden die sächselnde Annekathrin Bürger. Die Geburt eines DEFA-Stars! Sie reifte zur charismatischen, starken Frau und steht bis heute mit ungebremster Energie auf der Bühne, wo sie ihr Publikum als Schauspielerin ebenso mühelos begeistert wie in ihren »poetischen Konzerten«. Doch auch das Leben jenseits der Bühne hält manch überraschende Wendungen bereit. Annekathrin Bürger erzählt leichtfüßig und unterhaltsam Pointen des Lebens und reflektiert ebenso feinsinnig, offen und klug persönliche Rückschläge und gesellschaftliche Entwicklungen. Schon mit ihren ersten Filmen „Eine Berliner Romanze“ (1957) und „Königskinder (1962) spielte sie sich durch Natürlichkeit und Frische in die Herzen der Zuschauer und wird zum ersten weiblichen Filmstar der DDR. Nie verliert sie dabei Gesellschaft und Politik aus den Augen; auch nach dem Fall Biermann bleibt sie in der DDR und setzt auf stille Diplomatie. Sie war Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin und spielte in über 80 Film- und Fernsehproduktionen. Zu ihrem 75. Geburtstag erinnert sich die beliebte Künstlerin nicht nur an ihre Kindheit im Nationalsozialismus und private Höhen und Tiefen, sondern zeichnet auch mit Offenheit und Temperament ein Portrait der Künstlerszene und des politischen Zeitgeists. |
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| Es liest: Annekathrin Bürger | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, UWL und RHV |
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| 24. April 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag | ||||||||||||
| Die Qual der Wahl Das Bauerbe Ostdeutschlands in Zeiten der Stadtschrumpfung Seit dem Untergang der DDR haben die Städte Ostdeutschlands beträchtlich an Einwohnern verloren. In den meisten von ihnen wird sich der Bevölkerungsschwund allen Prognosen zufolge auch in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen. Gleiches gilt für Zentren in strukturschwachen Gebieten und ländlich geprägte Kleinstädte Westdeutschlands. Infolge der demographischen Entwicklung bedrohen Leerstand und Verfall die Denkmallandschaften und machen eine Steuerung der Stadtschrumpfung notwendig. Dabei stellt sich die Frage, wie viel und welche Teile des Bauerbes sich Deutschland künftig leisten kann. Sind die Bauten und Siedlungen der Nachkriegsjahrzehnte in gleichem Maße erhaltenswert, wie die seit dem Mittelalter gewachsenen Altstädte oder die gründerzeitlichen Wohnviertel? Oder ist ein selektives Vorgehen unumgänglich, das von der Frage nach der Zukunftsfähigkeit der betreffenden Bauten und Stadträume ausgeht? Der Vortrag versucht, diese Frage aus einer ökonomisch-ökologischen, einer sozialen und einer baukünstlerischen Perspektive zu beantworten. |
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| Referent: Dr. Arnold Bartetzky, Fachkoordinator für Kunstgeschichte am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. | ||||||||||||
| 25. April 2012 | 19:00 | ||||
| Ausverkauft! | |||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung mit Liedern |
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| Wolf Biermann Fliegen mit fremden Federn Wolf Biermann packt aus - seine Schatzkiste: Lieder und Gedichte aus aller Welt. Die meisten Texte sind angeregt durch Begegnungen. Berühmte und unberühmte Freunde brachten Wolf Biermann eigene oder traditionelle Lieder und Gedichte aus aller Welt: Material von Bulat Okudžava, Daniel Viglietti, Jiří Suchý und Georges Brassens. Freunde wie Eva-Maria Hagen, Lew Kopelew, Joan Baez, Franz Hohler und Allen Ginsberg steckten ihm Lieder zu. Nach der Ausbürgerung fand Biermann auf Konzertreisen neuen poetischen Stoff, u. A. bei Atahualpa Yupanqui, Savopoulos, Sven Bertil Taube, Yves Montand oder Paco Ibáñez. Deren Gastgeschenke füllten die Schatzkiste des Sammlers: Hohe Poesie, zauberhafte Kinderlieder und plebejische Folklore neben kleinen feinen Volksliedern. Zwölf Jahre saß Biermann in der DDR fest. Auch das provozierte seinen Heißhunger nach mehr „ganzer Menschheit“. So begann er schon damals aus den verschiedensten europäischen Sprachen Lieder ins Deutsche zu übersetzen. Wolf Biermann wurde 1936 in Hamburg geboren und übersiedelte 1953 in die DDR. 1965 erhielt er dort totales Auftritts- und Publikationsverbot. Als radikalster Kritiker der Parteidiktatur der DDR wurde Biermann 1976 gegen alle Rechtsnormen ausgebürgert. Dies löste eine ungeahnte Protestbewegung in Ost und West aus. Wolf Biermann wurde mit allen großen deutschen Literaturpreisen ausgezeichnet. Seine Gedichtbände gehören zu den meistverkauften der deutschen Nachkriegsliteratur. |
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| Es liest und singt: Wolf Biermann | |||||
| Veranstaltung ausverkauft | |||||
| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | |||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von Bankhaus Löbbecke, eins energie und RHV |
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| 27. April 2012 | 20:00 | ||||
| Ausverkauft! | |||||
| Blues in der Villa AUSVERKAUFT!! NEUER TERMIN am 28.4.2012!! | |||||
| Thomas Stelzer & sein Trio Die Drei Großen B – Ein Trip nach New Orleans Zum 11. Mal heißen wir Thomas Stelzer & sein Trio in der Villa Esche auf das Herzlichste willkommen! Gewürzt wird dieser Abend wie immer mit den locker-flockigen, wissenden und ganz persönlichen Kommentaren von Stelzer selbst. Diesmal nimmt er uns mit auf einen Trip nach New Orleans und zu den Drei Großen B, Chris Barber, Kenny Ball, Acker Bilk. Die angesagtesten „Alt-Jazzer“ aus England durfte er kürzlich kennen lernen: im Dresdner Kulturpalast - wahrscheinlich zum letzten Mal zusammen - und er durfte das Vorprogramm spielen! Wenn das seine Mutter hätte miterleben dürfen! Denn Stelzer wuchs mit deren Musik auf, da zu Hause immer Platten der Drei Großen B zum Kaffeetrinken aufgelegt wurden. Thomas Stelzer wird also Songs aus deren Repertoire zitieren und spielen und – wie immer - eigene Geschichten und Erlebnisse einflechten. Seine Musiker verstehen es hervorragend, ihn dabei unaufdringlich, aber wirkungsvoll und jeder mit ganz eigener Finesse und unglaublicher Virtuosität zu unterstützen. |
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| Thomas Stelzer, p/voc; Christoph Dehne, drums; Bernd „The HARP“ Kleinow, harp, Thomas „ThoBö“ Böhme, bass | |||||
| Veranstaltung ausverkauft | |||||
| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | |||||
| Eine Veranstaltung der VillaEsche/GGG Mit freundlicher Unterstützung der HypoVereinsbank Filiale Chemnitz, Member of UniCredit Group |
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| 28. April 2012 | 16:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 28. April 2012 | 20:00 | |||||||||||
| Blues in der Villa | ||||||||||||
| Thomas Stelzer & sein Trio
Die Drei Großen B – Ein Trip nach New Orleans Zum 12. Mal heißen wir Thomas Stelzer & sein Trio in der Villa Esche auf das Herzlichste willkommen! Gewürzt wird dieser Abend wie immer mit den locker-flockigen, wissenden und ganz persönlichen Kommentaren von Stelzer selbst. Diesmal nimmt er uns mit auf einen Trip nach New Orleans und zu den Drei Großen B, Chris Barber, Kenny Ball, Acker Bilk. Die angesagtesten „Alt-Jazzer“ aus England durfte er kürzlich kennen lernen: im Dresdner Kulturpalast - wahrscheinlich zum letzten Mal zusammen - und er durfte das Vorprogramm spielen! Wenn das seine Mutter hätte miterleben dürfen! Denn Stelzer wuchs mit deren Musik auf, da zu Hause immer Platten der Drei Großen B zum Kaffeetrinken aufgelegt wurden. Thomas Stelzer wird also Songs aus deren Repertoire zitieren und spielen und – wie immer - eigene Geschichten und Erlebnisse einflechten. Seine Musiker verstehen es hervorragend, ihn dabei unaufdringlich, aber wirkungsvoll und jeder mit ganz eigener Finesse und unglaublicher Virtuosität zu unterstützen. |
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| Thomas Stelzer, p/voc; Christoph Dehne, drums; Bernd „The HARP“ Kleinow, harp, Thomas „ThoBö“ Böhme, bass | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der VillaEsche/GGG | ||||||||||||
| 05. Mai 2012 | |||||
| Ausverkauft! | |||||
| Exkursion | |||||
| Literarisches und musikalisches Prag Zu Gast bei Smetana, Dvorak, Mozart, Kafka, Hašek und Heinrich Mann Wer will, kann wortwörtlich in Prag den Spuren großer und weltberühmter Musiker folgen: Hier wohnte Mozart; Beethoven, Liszt und Mahler besuchten die Stadt. Doch die musikalische Seele der Moldaustadt haben Smetana, Dvorak, Šuk und Martinù neben vielen anderen geschaffen. Die Musikstadt Prag zu erleben, heißt aber, den Blick auf nur eine Facette dieses unvergleichlichen Ortes zu richten. Franz Kafka, Max Brod, Franz Werfel, Milan Kundera, Egon Erwin Kisch, Rainer Maria Rilke, Heinrich Mann und Jaroslav Hašek haben das literarische Antlitz der „goldenen Stadt“ geprägt. Begleiten Sie uns bei der Spurensuche durch das musikalische und literarische Prag zu bekannten und weniger bekannten Orten und natürlich auch an die Moldau, die durch Bedrich Smetana in einzigartiger Weise „zum Klingen gebracht“ wurde. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritts- und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Veranstaltung ausverkauft | |||||
| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | |||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 08. Mai 2012 | 19:00 | |||||||||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung |
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| Dieter Mann liest Hans Fallada „Jeder stirbt für sich allein“ Zum dritten Mal in der Villa Esche zu Gast leiht Dieter Mann nun seine Stimme Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“. Diese eindrückliche und berührende Darstellung des Widerstands der kleinen Leute ist rund sechzig Jahre nach seiner Entstehung erstmals in ungekürzter Fassung nach dem bislang unveröffentlichten Originalmanuskript erschienen: Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch Johannes R. Becher in die Hände kam. Fieberhaft schrieb er daraufhin im Herbst 1946 in weniger als vier Wochen seinen letzten Roman nieder und schuf ein Panorama des Lebens der „normalen“ Leute im Berlin der Nazizeit: Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist… Die Originalfassung des Romans zeigt diesen rauer, intensiver, authentischer. Nachdem Dieter Mann am Deutschen Theater bereits in einer Vielzahl von klassischen und zeitgenössischen Rollen Theatergeschichte geschrieben hatte, stand er 1984 – 1991 als Intendant diesem Theater vor. Auch durch seine Rollen in über 80 Filmen wurde er deutschlandweit populär. |
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| Es liest: Dieter Mann | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, UWL, CAWG, RHV und wuttke geogroup |
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| 10. Mai 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag Erfolgreiche Chemnitzer Fabrikanten (1) |
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| Simon und Salman Schocken Die Begründer des Warenhausimperiums Schocken in Deutschland Vor 82 Jahren wurde in Gegenwart zahlreicher Gäste und Pressevertreter das Warenhaus Schocken in Chemnitz feierlich eröffnet. Nicht nur in der hiesigen Presse berichtete man ausführlich über dieses bedeutende Ereignis. Auch die Leser der Berliner „Zeitschrift für Waren- und Kaufhäuser“ erfuhren Einzelheiten über den 34 Meter hohen Bau, in dem fortan neun Geschosse für Verkauf, Bürozwecke und Einlagerung von Waren zur Verfügung standen. Seit dieser Zeit steht der Name SCHOCKEN für Einzigartigkeit und Außergewöhnlichkeit in Chemnitz. Das sanft geschwungene Gebäude wurde von dem bekannten Berliner Bauhausarchitekten Erich Mendelsohn entworfen, der neben zahlreichen Fabrik- und Wirtschaftsgebäuden auch Kaufhäuser und Synagogen schuf. Die zurzeit laufende Sanierung des legendären Warenhauses, seine Umnutzung zum „Haus der Archäologie“ bringen Salman Schocken, den berühmten einstigen Bauherren, und seinen Architekten in das öffentliche Bewusstsein zurück. Dr. Jürgen Nitsche, der als Kurator für eine Begleitausstellung im Erkerbereich des Hauses zuständig ist, berichtet über das unternehmerische Wirken der Brüder Simon und Salman Schocken, die innerhalb weniger Jahrzehnte eines der größten Warenhausimperien in Deutschland aufbauten. |
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| Referent: Dr. Jürgen Nitsche, Historiker und Publizist, Chemnitz | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Henry van de Velde-Gesellschaft e. V. | ||||||||||||
| 12. Mai 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Literarisches und musikalisches Prag Zu Gast bei Smetana, Dvoøak, Mozart, Kafka, Hašek und Heinrich Mann Wer will, kann wortwörtlich in Prag den Spuren großer und weltberühmter Musiker folgen: Hier wohnte Mozart; Beethoven, Liszt und Mahler besuchten die Stadt. Doch die musikalische Seele der Moldaustadt haben Smetana, Dvoøak, Šuk und Martinù neben vielen anderen geschaffen. Die Musikstadt Prag zu erleben, heißt aber, den Blick auf nur eine Facette dieses unvergleichlichen Ortes zu richten. Franz Kafka, Max Brod, Franz Werfel, Milan Kundera, Egon Erwin Kisch, Rainer Maria Rilke, Heinrich Mann und Jaroslav Hašek haben das literarische Antlitz der „goldenen Stadt“ geprägt. Begleiten Sie uns bei der Spurensuche durch das musikalische und literarische Prag zu bekannten und weniger bekannten Orten und natürlich auch an die Moldau, die durch Bedrich Smetana in einzigartiger Weise „zum Klingen gebracht“ wurde. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritts- und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen
Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 15. Mai 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag | ||||||||||||
| Formost Für eine Renaissance der Formgestaltung "Brauchbar sein heißt auch schön sein, denn alles Brauchen muss schön sein können, anders erfüllen die Dinge nicht ihren Sinn." Dieses Zitat des berühmten Pioniers des Industriedesigns, Wilhelm Wagenfeld, stammt aus einer Zeit, als der Begriff "Formgestalter" noch nicht als Anachronismus angesehen wurde. Der Schweriner FORMOST Versand setzt sich gemäß dem Grundsatz "form follows function" für die vorrangige Fokussierung auf den Gebrauchswert eines Gegenstandes ein und vermeidet die Konzentration auf vergängliche Chics und Trends jenseits der Media Markt-Ideologie. |
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| Referent: Matthias Kanter, Geschäftsführer der FORMOST GmbH | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Marianne Brandt-Gesellschaft e. V. | ||||||||||||
| 19. Mai 2012 | 20:00 | ||||||||||||||||||||||
| Konzert im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes | |||||||||||||||||||||||
| Späte Blüten der Gambenkunst Hille Perl und Christine Schornsheim Für Hille Perl als weltweit führende Gambistin ist Musik das vorrangige Medium der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die gebürtige Bremerin ist seit ihrem fünften Lebensjahr der Gambe, wie sie sagt, verfallen wie in einer Liebesbeziehung. Sie schwärmt vom erdigen und doch durchsichtigen Klang, der ebenso zart wie voll sein kann, vom eigenen und so ganz unterschiedlichen Charakter jedes ihrer oft prächtig verzierten Instrumente. Hille Perl ist mit unterschiedlichen Ensembles und Orchestern weltweit auf Tour: als Duo mit ihrem Mann, dem Lautenisten Lee Santana, mit der improvisationsfreudigen Truppe Los Otros, mit dem Freiburger Barockorchester oder ihrem Gambenconsort The Sirius Viols. Die Mozartpreisträgerin Christine Schornsheim ist mit ihren historisch-detailgenauen Wiedergaben eine weltweit gesuchte und geschätzte Cembalistin. Neben ihren zahlreichen Soloauftritten widmet sie sich ebenso engagiert dem Spiel von Kammermusik mit renommierten Partnern. Mit Hille Perl und deren klangprächtigen Musizieren auf der für Viola da Gamba hat sie eine kongeniale Partnerin im Sächsischen Mozartfest gefunden. Werke von J. S. Bach, C. Ph. E. Bach, J. Fr. Ruhe, F. X. Hammer, J. Chr. Bach, Ch. Schaffrath und C. Fr. Abel. |
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| Hille Perl, Viola da Gamba Christine Schornsheim, Cembalo |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | |||||||||||||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V. Mit freundlicher Unterstützung von GGG, CSG, SWG, Kabel Deutschland und TKI im Rahmen der Konzertreihe WohnKULTUR in Chemnitz |
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| 24. Mai 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Konzert | ||||||||||||
| So sei gegrüßt vieltausendmal Frühlingskonzert der Goethe-Gesellschaft Chemnitz Wem fällt bei diesen Worten nicht das Gedicht von Hoffmann von Fallersleben ein, manchem sogleich auch seine Vertonung durch Robert Schumann. Denn mit dem Wiedererwachen der Natur regt sich in uns auch der Wunsch des Dichters: „O bleib recht lang in unserm Tal, holder, holder Frühling!“ In dieser einzigartigen Verschmelzung von Poesie und Musik erklingen nicht nur die schönsten Frühlingsweisen, sondern auch bekannte Gedichte, wie Eduard Mörikes „Frühling, lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte…“. Gestaltet wird dieses moderierte Konzert von den jüngsten und hochtalentierten Schülern der Städtischen Musikschule, zu denen unter anderem das Streichquartett mit Simon Winkler, 1.Violine, Lasse Andert, 2. Violine, Carola Zaunick, Viola und Helene Winkler, Violoncello, 2. Preisträger im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2011, und das vielversprechende Gesangstalent Johann Bartsch gehören. |
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| Moderation und Rezitation: Eric Bader | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG, der Städtischen Musikschule Chemnitz und der Goethe-Gesellschaft Chemnitz e.V. | ||||||||||||
| 26. Mai 2012 | 16:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 07. Juni 2012 | 19:00 | |||||||||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung |
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| Bernd-Lutz Lange Das Leben ist ein Purzelbaum „Oft wird ein ganzer Mensch durch eine einzige Handbewegung, ein ganzes Ereignis durch ein einziges Detail schärfer, einprägsamer, wesentlicher charakterisiert als durch die ausführlichste Schilderung. Kurz: Die Anekdote in jederlei Sinn erscheint mir als die einzig berechtigte Kunstform der Kulturgeschichtsschreibung.“ Dieses Wort des Wieners Egon Friedell hat sich Bernd-Lutz Lange zum Motto für sein neues Buch erwählt. Darin breitet er anekdotische Fundstücke vom Mittelalter bis zur Gegenwart aus, erzählt von Malern, Schauspielern und Verlegern, von Pennälern, Studenten und Paukern. Er weiß von Berühmtheiten wie Ringelnatz und Fallada zu berichten, von einer Zeit, als die Kartoffeln noch „Erdäpfel“ hießen und die Freiheit noch ein Traum war. Indem Lange die Vergangenheit in Kultur, Politik und Alltag beschreibt, kommentiert er die Gegenwart, im Lichte seiner Moral, seines Humors. Bernd-Lutz Lange, geboren 1944 wuchs in Zwickau auf. Nach einer Gärtner- und Buchhändlerlehre studierte er an der Fachschule für Buchhandel in Leipzig. 1966 war er Gründungsmitglied des Kabaretts „academixer“, von 1988 bis 2004 trat er im Duo mit Gunter Böhnke auf, seitdem arbeitet er vorwiegend mit der Sängerin und Kabarettistin Katrin Weber. |
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| Es liest: Bernd-Lutz Lange | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, CAWG, wuttke geogroup, SIGNAL IDUNA und Kabel Deutschland |
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| 14. Juni 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag | ||||||||||||
| Henry van de Velde in Polen Die Innenarchitektur des Sanatoriums Trebschen/Trzebiechów blüht wieder auf Als im Sommer 2002 nach fast 100-jähriger Vergessenheit ein innenarchitektonisches Kunstwerk von Henry van de Velde wieder ans Tageslicht kam, ahnte noch niemand, was in dem Gebäudeensemble des ehemaligen Sanatoriums in der Woiwodschaft Lebusim, der ehemaligen brandenburgische Neumark, so lange verborgen geblieben ist. Parallel zum Umbau des Nietzsche-Archivs in Weimar und zu den Bauarbeiten der Villa Esche hat van de Velde eine weit entfernt liegende dritte Baustelle betreut und ausgestattet. Durch 2003 und 2007 im heute polnischen Trzebiechów stattgefundene Konferenzen mit deutscher und belgischer Beteiligung sowie durch Berichte in der internationalen Presse sind die erstaunlich gut erhaltenen und in ihrer Vielzahl bedeutenden Schablonenmalereien, Treppenhäuser, Türen in verschiedenen Varianten und vor allem die farblichen Raumgestaltungen bekannt geworden. Die Herausgabe eines Fotobandes in deutscher und polnischer Sprache hat die Bedeutung dieser Wiederentdeckung erstmals dokumentiert. Nach nunmehr neun Jahren intensiver Restaurierungsarbeit wird der aktuelle Stand der teilweise als einmalig geltenden Gestaltungen Henry van de Veldes präsentiert in Verbindung mit denkmalpflegerischen, fachlichen Informationen. |
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| Referenten: Erwin Bockhorn-von der Bank, Wiederentdecker des einzigen innenarchitektonischen Kunstwerkes von van de Velde im heutigen Polen Dr. Barbara Bielinis-Kopec, Konservatorin der Woiwodschaft Lebus |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Henry van de Velde-Gesellschaft e. V. | ||||||||||||
| 16. Juni 2012 | 14:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 20. Juni 2012 | 19:00 | |||||||||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung und Gespräch |
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| Josef Braml Der amerikanische Patient. Was der drohende Kollaps der USA für die Welt bedeutet Amerika ist schwer erkrankt. Trotz jüngster Erfolge im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist das Land tief gespalten, die ökonomischen Probleme sind eklatant. Aus den USA ist eine Weltmacht auf Pump geworden. Die schlimmste Rezession seit den 1930er-Jahren, eine beängstigende Staatsverschuldung, die dramatisch gestiegene Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit und Armut, der rasante Verfall der Automobilindustrie und des Immobiliensektors, die Gefahr weiterer Spekulationsblasen und die starke Energieabhängigkeit – all das lähmt die Vereinigten Staaten. Der renommierte USA-Experte Josef Braml analysiert, wie sich diese massiven Probleme auf die amerikanische Politik auswirken werden: etwa in Gestalt eines neuen Protektionismus, verschärfter Ressourcenrivalität mit China, zunehmender Sicherung eigener Interessen sowie einer Abwälzung friedenspolitischer und finanzieller Lasten auf die westlichen Verbündeten. Er liefert eine Art wirtschafts- und außenpolitisches Frühwarnsystem und erklärt, was das Wanken Amerikas für den Rest der Welt bedeutet und wie sich Deutschland am besten darauf einstellen kann. Josef Braml war Mitarbeiter eines der bedeutendsten amerikanischen Think Tanks, außerdem Projektleiter bei Aspen Institute Berlin, Consultant der Weltbank, legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus und Mitarbeiter der Stiftung Wirtschaft und Politik. |
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| Es liest: Josef Braml | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie und wuttke geogroup |
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| 23. Juni 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Diesseits und jenseits der Teufelsmauer Entdeckungstour am nördlichen Harzrand in Drübeck und Osterwieck Vor dem Harz ragt im Norden, über viele Kilometer hinweg, eine angebliche Mauer auf. Sie ist, so die Sage, ein Werk des Teufels. Vor und hinter dieser Mauer aus Stein, einem hochinteressanten geogeschichtlichen Denkmal, sind bezaubernde Orte zu finden. Dazu gehören das Kloster Drübeck und die einzigartige Fachwerkstadt Osterwieck sowie das Schachdorf Ströbeck. Das ehemalige Kloster Drübeck zählt zu den eindrucksvollsten Baudenkmalen der Romanik am Nordharzrand und in Osterwieck erwartet die Besucher der kleinen, abseits der großen Touristenströme gelegenen Stadt eine Fachwerkarchitektur, die der Quedlinburgs mindestens ebenbürtig ist. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour diesseits und jenseits der Teufelsmauer. Erleben Sie dabei eine unglaublich schöne Gebirgslandschaft und einen faszinierenden Kulturraum. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritte und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 27. Juni 2012 | 17:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 05. Juli 2012 | 18:00 | |||||||||||
| Konzert | ||||||||||||
| 8. Konzert „Amadé in spe“ Musik für Generationen „Wer singt oder ein Instrument spielt, erlernt eine zweite Sprache. Die Sprache der Musik ... durchbricht Mauern der Vereinsamung, sie verbindet Menschen miteinander.“ Altbundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog Brücken bauen mit Musik. Musik als Bindeglied der Generationen. Musik stimuliert, berührt, bewegt, verbindet. Sie ist eine universelle Sprache, die unsere Seele ohne Umwege zu erreichen vermag. Unsere jungen Künstler, hochbegabte und speziell geförderte Musikschüler sowie Preisträger und Teilnehmer des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ beherrschen diese Sprache bereits auf verblüffende Weise. So laden wir mit der Städtischen Musikschule Chemnitz nun schon zum 8. Mal Kinder, Eltern, Tanten, Onkel, Großeltern, Senioren und alle Musikinteressierten zu einem erfrischenden gemeinsamen Konzerterlebnis ein. |
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| Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Sächsischen Mozartgesellschaft e. V. in Kooperation mit der Städtischen Musikschule Chemnitz Mit freundlicher Unterstützung von GGG, CSG, SWG, Kabel Deutschland, SenVital Senioren- und Pflegezentrum, SIEMENS AG und CAWG im Rahmen der Konzertreihe WohnKULTUR in Chemnitz |
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| 07. Juli 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Begegnungen mit dem jungen Albrecht Dürer in Nürnberg Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg Er zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Kunst. Kaum ein anderer Meister hat in vergleichbarer Weise die Kunst seiner Zeit geprägt und weiterentwickelt. Seine Initialen „AD“ sind zum Zeichen für die atemberaubenden künstlerischen Innovationen am Übergang von der Spätgotik zur Renaissance geworden: Albrecht Dürer. Der begnadete Zeichner konnte mit Stift und Feder die Zeitumstände wie kein Künstler vor ihm festhalten. Schon in der Frühphase seines Schaffens zeigte sich das Geniale, das ihn von anderen Malern unterschied. Mit seinen Landschaftsdarstellungen, Detailstudien und Selbstporträts schuf er neue Genres für eine neue Kunst. Dem Massenmedium Holzschnitt gab er durch die emotionale, dramatische Bildsprache eine bahnbrechende Dimension. Dem bedeutendsten Sohn der Stadt Nürnberg widmet das Germanische Nationalmuseum 2012 eine einzigartige kulturgeschichtliche Ausstellung. Erleben Sie mit uns diese imposante und einzigartige Werkschau des kreativsten deutschen Malers, Zeichners und Kupferstechers. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritts-und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 12. Juli 2012 | 19:00 | |||||||
| Vernissage und Sonderausstellung | ||||||||
| Wie herrlich leuchtet mir die Natur Landschaftsbilder von Petra Beckert-Oehler Für die malende Ärztin Dr. Petra Beckert-Oehler (Schneeberg/Erzgebirge) ist die Verszeile aus dem bezaubernden Gedicht "Mailied" von Johann Wolfgang von Goethe mehr als nur ein Thema dieser Sonderausstellung, die ursächlich der 50. Wiederkehr des Todestages (18.07.1962) von Herbert Esche gewidmet ist. Sind doch beide - der Unternehmer und die Ärztin - als Mitglieder der Goethe-Gesellschaften dem großen Dichter, wie auch der Kunst überhaupt, auf das Inniglichste verbunden. Petra Beckert-Oehler bekennt: "Die Schönheit unserer Welt und der Erhalt einer unbeschadeten Natur nimmt einen großen Teil meiner Wünsche und Gefühle ein. Meine Bilder sollen positive Energien verströmen, Freude an der Farbe und eine frohe Sicht auf unsere immer noch so schöne und leider schon so oft geschändete Welt vermitteln." Ihre künstlerischen Lehrer sind Jürgen Meister (Düsseldorf) und Ralf Alex Fichtner (Schneeberg). Anregung empfängt sie darüber hinaus in der Europäischen Kunstakademie in Trier, wie auf ausgedehnten jährlichen Malreisen. Kein Wunder, dass auf diese Weise der besondere Reiz der Jahreszeiten ihre Landschaftbilder nicht nur mit leuchtenden Farben erfüllt, sondern dem stillen Betrachter ein ganz eigenes Glücksgefühl vermitteln. |
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| Einführung: Siegfried Arlt, Diplom-Kulturwissenschaftler und Vorsitzender der Goethe-Gesellschaft Chemnitz e. V. | ||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der und der Goethe-Gesellschaft Chemnitz | ||||||||
| Ausstellungsdauer:13. Juli 2012 – 28. Oktober 2012 Öffnungszeiten Mi, Fr, Sa, So 10:00 – 18:00 Uhr |
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| 14. Juli 2012 | 16:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 20. Juli 2012 | 19:00 | |||||||||||
| 10. Sommerfest im Park der Villa Esche | ||||||||||||
| Stars & Stripes An American Dream Das 10. Sommerfest der Villa Esche wagt den Sprung „über den großen Teich“ in die Neue Welt. „An American Dream“ erwartet unsere Gäste, wenn Broadwaymelodien durch die Nacht ziehen, Erinnerungen an Fred Astaire und Frank Sinatra wach werden und Country-Klänge den Park erfüllen. Von „Strangers in the night“ über „New York, New York“ bis “Hello Again“ erleben wir im Zeichen der Freiheitsstatue einen Streifzug durch amerikanische Musikgeschichte. Neben Cadillac und Flipperautomaten schmecken amerikanische „Klassiker“, wie Spare Ribs, Steaks, Barbecue, Milchshakes, Bud und Coca Cola. Vielleicht eröffnet diesmal eine traditionelle Steubenparade das Buffet und Elvis Presley verführt Sie zum Rock´n Roll? |
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| Welches ist das originellste Souvenir aus den USA? Wir suchen das schönste bzw. originellste Souvenir und wollen zum Sommerfest eine große Sammlung ausgefallener, schöner, interessanter oder besonderer Erinnerungsstücke an eine Reise in die USA in der Villa Esche präsentieren. Wer sein USA-Souvenir dabei zeigen möchte, kann dieses vom 1. Mai bis 10. Juli 2012 leihweise in der Villa Esche abgeben. |
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| Preis inkl. Begrüßungsgetränk und Buffet Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de Tickets auch in allen Freie Presse-Shops |
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| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von Audi Zentrum Chemnitz AG, GGG, Restaurant Villa Esche, SIGNAL IDUNA, Gartenfachmarkt Richter und Raumausstatter Vogelsang „Anspruchsvolle Wohnideen“ Medienpartner: Freie Presse Chemnitz |
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| 25. Juli 2012 | 17:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 11. August 2012 | 14.00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 29. August 2012 | 17:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 08. September 2012 | 16:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 13. September 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag | ||||||||||||
| Spiegel mit Gedächtnis Wie die Fotografie nach Chemnitz kam Vor 170 Jahren, im Juni 1842, meldete sich mit Handzetteln und Zeitungsannoncen zum 1. Mal ein Fotograf in Chemnitz zu Wort und bot den neugierigen Einwohnern seine Dienste als Porträtist an. Schon 1839 hatten die französischen Akademien der Wissenschaften und schönen Künste die Erfindung der Fotografie durch Louis Jacques Mandé Daguerre bekannt gegeben, doch sollte es noch einige Zeit dauern, bis die Technik auch zum Porträtieren geeignet war und durch wandernde Fotopioniere verbreitet wurde. Die Daguerreotypien, wie man die auf versilberten Kupferplatten erzeugten Unikat(!)aufnahmen nannte, verkörperten nicht weniger als den Start in ein neues Zeitalter. Eine Welt ohne Fotografie kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Fotopionier Carl Dauthendey, so der Name des ersten in Chemnitz auftretenden Daguerreotypisten, brachte es vom kleinen Optikerlehrling bis zum Fotografen des russischen Zaren. Prof. Jochen Voigt, der gemeinsam mit seiner Frau, der Fotografikerin May Voigt, eine der umfangreichsten Sammlungen von Daguerreotypien in Deutschland angelegt und mehrere Bücher über frühe Fotografie verfasst hat, berichtet über die ersten Tage der Fotografie in Chemnitz, zeichnet den Lebensweg Dauthendeys nach und stellt Kostbarkeiten aus der eigenen Kollektion vor. |
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| Referent: Prof. Jochen Voigt, Diplom-Designer | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. | ||||||||||||
| 15. September 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Unterwegs auf dem Malerweg durch das Elbsandsteingebirge (3) Von Herrnsgretschen zum Prebischtor Welch ein Anblick! Wie ein riesiges Tor öffnet sich die Wand aus Quadersandstein. Mit 26 Metern Spannweite und 16 Metern lichte Höhe ist das Prebischtor die größte und höchste natürliche Sandsteinbrücke in Europa. Der Rundblick vom Plateau unterhalb des bis 8 Meter breiten Brückenbogens ist ebenfalls überwältigend. In der Ferne ragt der kegelförmige Rosenberg auf und markiert jene, von vulkanischen Eruptionen geprägte Landschaft, die sich in Richtung Osten bis zum Zittauer Gebirge erstreckt. Gerade dieser Blick auf die benachbarten Gebirgszüge lässt die Ausdehnung des Elbsandsteingebirges erkennen und ahnen, dass die faszinierende Landschaft ursprünglich einmal eine schmale, langgestreckte Meeresbucht war. Das eine solch pittoreske Region besonders die Maler der Romantik angezogen und ihnen faszinierende Motive geboten hat, lässt sich am besten zu unserer Wanderung während der nunmehr dritten Studienreise erleben, die dem Malerweg durch das Elbsandsteingebirge folgt. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, 2 Mahlzeiten Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 19. September 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag | ||||||||||||
| Wohnkultur vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik Was wandelte sich tiefgreifend, was blieb? Im Laufe der Jahrhunderte ist die menschliche Wohnsituation immer wieder schwerwiegenden Veränderungen unterworfen worden. Dabei waren unter anderem wiederkehrende Systembrüche und damit einhergehende ethisch-moralische Wandlungen auslösende Ursachen für Reformen im Wohnbereich. Demgegenüber gibt es die eine oder andere Facette, welche ins postmoderne Zeitalter hinüber gerettet wurde. Sind wir Geiseln unserer althergebrachten Wohnlichkeit oder hat die deutsche Gesellschaft es vollbracht, alte Muster zu überwinden? Der Vortrag soll versuchen, den geschichtlichen Verlauf in der Wohnkultur aufzuzeigen und deren Bedeutung hinsichtlich gesellschaftlichen Handelns zu verdeutlichen. |
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| Referent: Prof. Dr. phil. Carsten Ruhl, Professor für Theorie und Geschichte der modernen Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Marianne Brandt-Gesellschaft e. V. | ||||||||||||
| 26. September 2012 | 17:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 27. September 2012 | 19:00 | |||||||||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Musikalische Lesung |
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| Erwin Strittmatter zum 100. Geburtstag Jörg Kokott spielt, singt und spricht Texte von Eva und Erwin Strittmatter Ein halbrunder, dreibeiniger Tisch, darauf ein Stapel Bücher, Zettel, ein paar Requisiten, ein Hocker, zwei Gitarren, ein Mandoloncello und eine Mandoline bilden die Kulisse für dieses besondere musikalisch-literarische Programm. In „Zunderholz & Funken“ nähert sich der Sänger, Gitarrist und Autor Jörg KO Kokott behutsam dem Werk des Ehepaars Eva und Erwin Strittmatter. Der auch durch seine Mitwirkung in der Folklegende „Wacholder“, mehr jedoch durch seinen Heinrich-Heine-Abend „Mein Deutschland trank sich einen Zopf“ bekannte Kokott hat ausgewählte Gedichte Eva Strittmatters in Musik gekleidet und setzt sie neben Prosatexte und Auszüge aus den 2012 im Aufbau-Verlag veröffentlichten Tagebüchern von Erwin Strittmatter. Sucht so die unsichtbaren Fäden aufzuspüren, die womöglich von einzelnen Tagebuchnotizen zu Gedichten oder Briefgedanken führen. Und umgekehrt. Woraus entsteht Zunderholz und was sorgt für die Funken? In der Regie von Daniel Minetti ist ein berührender Abend entstanden, der die Möglichkeit gibt, neben dem außergewöhnlichen Sänger und dem vorzüglichen Saitenspieler auch den Schauspieler Kokott auf die Bühne zu bitten. |
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| Es spielt und singt: Jörg Kokott | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie und UWL |
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| 00. Oktober 2012 | ||||||||||||
| Termin wird baldmöglichst bekannt gegeben! PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Gespräch |
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| Egon Bahr und Peter Ensikat Gedächtnislücken. Zwei Deutsche erinnern sich Eine kurzweilige, turbulente und hochspannende Tour d’horizon durch die Nachkriegsgeschichte. Unterhaltsam, humorvoll, dennoch nicht ohne Zwischentöne, erzählen zwei bedeutende Vertreter der einstmals zwei deutschen Staaten einander ihre Sicht auf unser Land. Egon Bahr, Grandseigneur der deutschen Sozialdemokratie, enger Wegbegleiter Willy Brandts, und Peter Ensikat, einer der bekanntesten Kabarettisten und Intellektuellen der DDR, sind seit vielen Jahren befreundet. Immer wieder trafen sie sich zu langen Gesprächen, in denen sie einander ihr Leben erzählten und ihr Nachdenken über die deutsche Nachkriegs- und Nachwendegeschichte teilten. Das Elend der Nachkriegszeit, der Mauerbau, der Aufstand am 17. Juni 1953, die zaghafte Politik des „Wandels durch Annäherung“ der beiden deutschen Staaten, die Bahr maßgeblich bestimmte, bis hin zum Fall der Mauer und den Debatten der Nachwendezeit – dieser Abend bietet einen ebenso kurzweiligen wie prägnanten Überblick über die jüngere deutsche Geschichte. Egon Bahr, geboren 1922 in Thüringen, wurde 1960 Sprecher des damaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin Willy Brandt, später engster Berater des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. An dessen Seite bestimmte er maßgeblich Brandts Ostpolitik. Peter Ensikat, 1941 in Finsterwalde geboren, schrieb erste Texte für das Studentenkabarett „Rat der Spötter“, das 1961 verboten wurde, war Leiter der Berliner „Distel“ und war in den siebziger und achtziger Jahren der meistgespielte Kabarettautor der DDR. |
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| Im Gespräch: Egon Bahr und Peter Ensikat | ||||||||||||
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| Termin per Newsletter bzw. www.villaesche.de Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, UWL, RHV und wuttke geogroup |
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| 06. Oktober 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Kostbarkeiten im nördlichen Harzvorland Fachwerk, Jugendstil und eine Domschatzkammer Quedlinburg ist bekannt als Fachwerkstadt von Rang. Über eintausend Gebäude prägen in dieser oft malerischen Bauweise vor allem das Bild der Altstadt. Doch Quedlinburg ist auch eine Stadt des qualitätvollen Jugendstils und dieser ist vor allem in den Villenquartieren zu bewundern. Ein Grund für uns, mit Ihnen diese Studienreise zu unternehmen, die auch zeigt, dass Fachwerk und Jugendstil durchaus zusammen bestehen können. Im Anschluss an diesen architekturgeschichtlichen Exkurs führt die Studienreise weiter nach Halberstadt. Hier stehen vor allem in der Domschatzkammer textile Kostbarkeiten von Weltrang aus dem hohen und späten Mittelalter im Zentrum unseres Besichtigungsprogramms. Natürlich spielt auch die Baugeschichte der alten Bischofsstadt am Nordharzrand eine wichtige Rolle. Denn wo sonst lassen sich herausragende Zeugnisse der Romanik und Gotik auf so engem Raum vereint bewundern? |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritts-und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 09. Oktober 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag Erfolgreiche Chemnitzer Fabrikanten (2) |
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| Der Chemnitzer Unternehmer Oscar von Kohorn Erfolgreicher Fabrikant, Stifter und Freund der Musik Vor 130 Jahren wurde der Teppichfabrikant Oscar Kohorn geboren. Er war einer der einflussreichsten und schillerndsten jüdischen Großindustriellen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Chemnitz. Im Jahre 1909 hatte er sein eigenes Unternehmen, die „Chemnitzer Teppichfabrik Oscar Kohorn“, gegründet. Nach seiner Vermählung erwarb er 1917 die von Wenzel Bürger errichtete Villa in der Parkstraße 35 direkt gegenüber der Villa Esche. 1918 erhielt Oscar Kohorn den österreichischen Titel “Kaiserlicher Rat”, wenig später wurde er in den Adelsstand erhoben. Dr. J. Nitsche berichtet nicht nur über das unternehmerische Wirken des Freiherrn v. Kohorn, sondern auch über dessen kulturelles und soziales Mäzenatentum. So stiftete dieser erhebliche Geldsummen, mit denen 1922 die “Freiherr-Kohorn-Stiftung” zugunsten der Chemnitzer Kindererholungsfürsorge gegründet wurde. Oscar v. Kohorn gehörte aber auch zu den Stiftern für den Umbau des Städtischen Theaters in Chemnitz. Er unterhielt enge persönliche Beziehungen zu dessen Generalintendanten Richard Tauber. Gute Kontakte pflegte er auch zu den Komponisten Richard Strauss und Franz Lehár sowie zu dem Tenor Leo Slezak. Der Fabrikant war außerdem stellvertretender Vorsitzender des “Golf- und Landclubs“ in Rabenstein. |
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| Referent: Dr. Jürgen Nitsche, Historiker und Publizist, Chemnitz | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. | ||||||||||||
| 12. Oktober 2012 | 20:00 | |||||||||||
| Theater in der Villa | ||||||||||||
| Rameaus Neffe Von Denis Diderot in der Übersetzung von Johann Wolfgang Goethe Diderots philosophischer Dialog - eines der großen Stücke der Weltliteratur - zeigt, dass die schonungslose Kritik an der eigenen Gesellschaft zum Kostbarsten der europäischen Kultur gehört. Was für einen Hexenmeister schuf hier Diderot? Zuerst verführt uns dieser Rameau ihm zu glauben, die Welt sei schlecht, das Leben bitter und das Gemeine nützlich. Er sprüht und funkelt und blitzt vor Sarkasmus und Verbitterung, und alles scheint so gefügt und logisch, wenn er es sagt… Diesem maßlos überheblichen Zyniker, dem verzweifelten Verächter, steht ein feinsinniger Philosoph gegenüber, mit dem in uns der Widerspruch erwacht und der uns trotzigen Blickes sagen lässt: Nein, so ist das Leben nicht! - Oder? So verlässt man das Theater nach einem tiefgreifenden Erlebnis, einem höchst vergnüglichen Abend auf hohem intellektuellem Niveau, verändert – mutiger! |
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| Es spielen: Matthias Mertens und Daniel Minetti Regie: Helfried Schöbel |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Goethe-Gesellschaft Chemnitz e. V. | ||||||||||||
| 13. Oktober 2012 | 14:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 18. Oktober 2012 | 19:30 | |||||||||||
| Lesung und Gespräch | ||||||||||||
| 2. Stefan-Heym-Gespräch Der König David Bericht Selten war sich die Literaturkritik bei Stefan Heym derart einig wie bei seinem Roman „Der König David Bericht“. Ob Heinrich Böll oder Marcel Reich-Ranicki: Heym erntete reichlich Anerkennung, als das Buch 1972 erschien. Vierzig Jahre nach der Veröffentlichung des Romans begeben sich der in Chemnitz geborene Bremer Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Emmerich und die Dresdener Künstlerin Marion Kahnemann auf eine Spurensuche. Sie reicht vom Alten Testament bis in die 70er Jahre in der DDR und geht unter anderem der Frage nach, wie aktuell die von Heym gestellten Fragen nach Machtmissbrauch und Korrumpierbarkeit heute noch sind. Prof. Wolfgang Emmerich ist ein ausgewiesener Kenner der DDR-Literatur, Autor der „Kleinen Literaturgeschichte der DDR“ und Mitherausgeber des Bandes „Literarisches Chemnitz“. Marion Kahnemann, Jahrgang 1960, ist Bildhauerin aus Dresden, studierte zusätzlich Judaistik am Europäischen Institut für jüdische Studien in Stockholm und setzt sich in ihrer Kunst seit vielen Jahren mit jüdischen Texten auseinander. |
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| Im Gespräch: Prof. Dr. Wolfgang Emmerich, Literaturwissenschaftler Marion Kahnemann, Bildhauerin und Judaistin |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft e. V. in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Forum Chemnitz | ||||||||||||
| 27. Oktober 2012 | 16:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 01. November 2012 | 19:00 | |||||||
| Vernissage und Sonderausstellung | ||||||||
| Reflexionen Radierungen und Gemälde von Christian Lang Christian Lang wurde 1953 in Chemnitz geboren, erlernte hier den Beruf eines Werkzeugmachers und eignete sich über viele Jahre intensiv die Kunst der grafischen Techniken autodidaktisch an. 1985 wagte er den Sprung in die künstlerische Freiberuflichkeit und gehört seitdem zu den nachgefragtesten Künstlern der Region. Personalausstellungen in ganz Deutschland, aber auch in Chile, Finnland, den USA und Japan zeigen, dass seine universelle Bildsprache von vielen Menschen verstanden und geschätzt wird. Er ist ein Meister der Druckgrafik, vor allem der Radierung. Ob Kaltnadel, Mezzotinto, Prägedruck oder Ätzung, Lang beherrscht das Handwerk und kann deshalb souverän mit den verschiedenen grafischen Möglichkeiten spielen, sie kombinieren und so immer wieder zu überraschenden neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten kommen. Reisen in ferne Länder, Begegnungen mit fremden Kulturen bereichern seinen scheinbar unerschöpflichen Vorrat an Zeichen und Chiffren, die dann in die Komposition einfließen. In der Malerei bestimmt die Farbe das bildnerische Geschehen. Feinste, zarte Öllasuren begegnen kraftvollen, expressiven Strukturen. |
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| Einführung: Dr. Ulrike Uhlig, Kunstpädagogin und Germanistin | ||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG | ||||||||
| Ausstellungsdauer:02. November 2012 – 27. Januar 2013 Öffnungszeiten Mi, Fr, Sa, So 10:00 – 18:00 Uhr |
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| 03. November 2012 | ||||||||||
| Exkursion | ||||||||||
| Magdeburg - Kaiser Ottos Lieblingspfalz am Rande des Reiches Die Landesausstellung Sachsen-Anhalt: „Otto der Große“ Gleich zweimal prägte in der Geschichte Magdeburgs eine herausragende Persönlichkeit mit dem Vornamen Otto die Entwicklung der Stadt. Otto der Große war maßgeblich am Aufstieg des Pfalzortes an der Elbe beteiligt. Otto von Guericke gelang das Unglaubliche, er ließ die im 30jährigen Krieg völlig verwüstete Stadt in barocker Pracht wieder entstehen. Durch eine hochinteressante Ausstellung würdigt Magdeburg 2012 den 1100sten Geburtstag Otto des Großen sowie die 1050ste Wiederkehr seiner Krönung zum deutschen Kaiser. Unsere Studienreise führt nicht nur in diese Ausstellung sondern auch zu herausragenden mittelalterliche Bauzeugen in der alten Kaiser- und Hansestadt an der Elbe. Noch immer birgt das Areal rund um den Dom zahlreiche Geheimnisse. Nachdem lange Zeit die Pfalz Otto I. als archäologisch lokalisiert galt, ist mittlerweile deren Lage und Aussehen wieder völlig unklar, dafür sind jedoch zwei riesige Kirchen genau fixiert worden. Und nicht nur dadurch wird eine abermalige Begegnung mit Otto dem Großen zu einem hochinteressanten Blick auf das gar nicht "finstere" Mittelalter. |
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| Preis p. P. inkl. Bustransfer, sämtliche Eintritts-und Führungsgebühren, qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung, Mittagessen Kinder bis 8 Jahre frei, Schüler, Studenten erhalten 10 % Rabatt |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||
| Eine Veranstaltung von viatores Zeitreisen Änderungen vorbehalten! Weitere Informationen unter www.viatores.de |
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| 09. November 2012 | 20:00 | ||||||||||||||||||||||
| Konzert | |||||||||||||||||||||||
| !!!5. Pianosalon Auch kleine Dinge können uns entzücken... Bereits 2010 spielte Mizuka Kano vor ausverkauftem Hause in der Villa Esche. Sehr angetan vom interessiert lauschenden Chemnitzer Publikum sagte sie damals spontan einen weiteren Klavierabend in der Villa Esche zu, für den - trotz ihres übervollen Terminkalenders - nun dieser Abend gefunden werden konnte. Für diesen Pianosalon hat sie eigens ein Programm mit Werken von Wolfgang Amadé Mozart, Johann Sebastian Bach und Robert Schumann zusammengestellt. Mizuka Kano, geboren in Tokyo, erlangte durch qualitäts- und temperamentvolle Klavier- und Kammermusikabende in ihrem Heimatland Japan sowie den USA und zahlreichen europäischen Ländern internationale Anerkennung. Konzerte mit Orchestern wie dem Moskau Radio Symphonie Orchester gehören ebenfalls zu ihrer Tätigkeit. Sie wurde mit international renommierten Musikpreisen gewürdigt, unter anderem mit dem Steinway Preis Berlin 2006, dem Stipendium des Bundespräsidenten beim Mendelssohnwettbewerb 2008 und dem Ersten Preis beim renommierten Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb 2008 in Zwickau. |
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| Mizuka Kano, Klavier, Japan | |||||||||||||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | |||||||||||||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V. Mit freundlicher Unterstützung von GGG, CSG, SWG, Kabel Deutschland und SIEMENS AG im Rahmen der Konzertreihe WohnKULTUR in Chemnitz |
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| 10. November 2012 | 14:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 14. November 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Vortrag Erfolgreiche Chemnitzer Fabrikanten (3) |
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| Fabrikanten, Stifter, Wohltäter Chemnitzer Unternehmer und ihr Engagement für das Gemeinwohl Chemnitz – in aller Welt als die sächsische Industriestadt bekannt – hatte nicht wenige Unternehmer, die auch über die Stadtgrenzen hinaus erfolgreich und berühmt geworden sind. Namen wie Hartmann, Haubold, Esche, Schönherr, Schwalbe oder Zimmermann stehen auch heute noch für Innovation und unternehmerischen Erfolg. Für sie zählte aber nicht allein der geschäftliche Erfolg. Ebenso wichtig und selbstverständlich waren für sie gesellschaftliches Engagement und aktive Wohltätigkeit. Sie spendeten Geld für Arme und Bedürftige, förderten karitative Einrichtungen, engagierten sich in Vereinen und in der Politik. Viele von ihnen unterstützten auch Stiftungen oder begründeten eigene Stiftungen, um nutzbringende Ziele für die Allgemeinheit verwirklichen zu können. Der Vortrag stellt die leider etwas in Vergessenheit geratene Institution Stiftung vor und bietet einen Einblick in die lange Stiftungsgeschichte und -tradition der Stadt Chemnitz. Es werden einzelne Stiftungen für soziale Zwecke, für Bildung und Kultur vorgestellt sowie deren Stifter und Wohltäter. Der Einsatz einzelner Fabrikanten für Kunst- und Kulturförderung, Stadtentwicklung und Kulturpolitik in Chemnitz wird dabei ebenso gewürdigt wie ihr Mäzenatentum für Künstler und deren Schaffen. |
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| Referentin: Jutta Aurich, Dipl.-Historikerin/Dipl.-Archivarin (FH) Stadtarchiv Chemnitz | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. | ||||||||||||
| 28. November 2012 | 17:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 29. November 2012 | 19:00 | |||||||||||
| PODIUM VILLA ESCHE: PORTRAITS & ZEITGESCHICHTE Lesung und Gespräch |
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| Friedrich Schorlemmer Klar sehen und doch hoffen: Eine politische Autobiographie „Mit 14 Jahren wusste ich, dass ich in Opposition zum Staat DDR stehe, aber dennoch das Land nicht verlassen würde“, schreibt Friedrich Schorlemmer in seiner lang erwarteten politischen Autobiographie. Er wurde kein Dissident, auch kein einsamer Prophet, sondern mischt sich seit mehr als vier Jahrzehnten ein als Pfarrer, Bürgerrechtler, als Publizist. Er hat die Friedens- und Umweltbewegung in der DDR mitbegründet und gehörte zu jenen engagierten Theologen, die weit über die Kirche hinaus wirkten. Im Gegensatz zu den meisten Oppositionellen in der DDR hat er sich nach der friedlichen Revolution nicht vereinnahmen lassen und nie Bedürfnisse nach simpler Abrechnung mit der SED-Diktatur und der Stasi bedient. Während andere ehemalige »Systemgegner« das »beglückende Erlebnis der Freiheit« pathetisch feiern und die Gegenwart verklären, sucht er nach Alternativen zur Zuschauerdemokratie, kritisiert eine Politik, die Terror und Gewalt mit Krieg und Gegengewalt bekämpft. Sein Appell, sich nicht entmündigen zu lassen, Verantwortung zu übernehmen, damit die Schöpfung bewahrt und unsere Gesellschaft menschlicher wird, weist in die Zukunft. Schorlemmer erhielt 1989 die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte, 1993 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2009 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. |
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| Es liest: Friedrich Schorlemmer | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie, UWL, RHV, CAWG und SIGNAL IDUNA |
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| 07. Dezember 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Literarischer Salon | ||||||||||||
| Adventsgeschichten am Kamin Die Rache des kleines Weihnachtsmannes Es sind heitere Geschichten zur und um die Weihnachtszeit, die in diesem Jahr am flackernden Feuer des Kamins erzählt werden. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Gast noch an Zeiten, in denen der Kauf eines vernünftigen Weihnachtsbaumes einem Abenteuer glich. Nicht selten erstand man zwei weihnachtsbaumähnliche Gewächse um noch einen vernünftigen Christbaum in die Stube zu bekommen. Oder: beim Spaziergang des "kleinen Weihnachtsmannes" mit der großen "Weihnachtsfrau" knirscht nicht nur der Schnee unter den Schuhen, sondern auch die Zähne des kleinen Mannes. Warum wohl? Autoren wie James Krüss, Erwin Strittmatter, Johannes Conrad, John Stave oder Heli Busse haben jedenfalls ihr Umfeld zur Weihnachtszeit mit Augenzwinkern gut beobachtet. Klaus Feldmann, 13facher Fernsehliebling, langjähriger Sprecher des Deutschlandsenders und der „Aktuellen Kamera“ liest eine Auswahl fröhlicher Geschichten zum frohen Fest. In vorweihnachtlicher Stimmung erfüllt der Duft des Adventspunschs bald die Halle der Jugendstilvilla. Knisternde Wärme verbreitet das flackernde Feuer im Kamin und ein gemütlicher Adventsabend beginnt, der Körper und Seele zu erwärmen vermag. Natürlich kann dann der belebende Punsch nicht nur geschnuppert, sondern gern auch verkostet werden. |
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| Klaus Feldmann, Rundfunk- und Fernsehsprecher, Journalist, Berlin | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG | ||||||||||||
| 08. Dezember 2012 | 14:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 13. Dezember 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Literarischer Salon | ||||||||||||
| Jahresausklang mit der Goethegesellschaft „Mir bleibt der einzige Genuss, Dein holdes Bild mir ewig zu erneuern…“ Die szenische Lesung in historischen Kostümen, wie im Wechsel der Handlungsorte, beginnt mit den Lebenserinnerungen der hochbetagten Baronin Ulrike von Levetzow, die mit den Worten enden: „…keine Liebschaft war es nicht.“ Hierbei tritt „Goethe“ zu ihr und sie verwandelt sich in die „ewig junge Muse“ an seiner Seite. Als solche weckt sie die Erinnerungen an die Kindheitstage in Frankfurt am Main mit Schwester Cornelia, an Leipzig, dem „Klein-Paris“ und Käthchen Schönkopf, so wie sie ihn an die Zeit in Straßbourg und seine große Liebe Friederike Brion erinnert. Lotte Buff in Wetzlar schlägt ein neues Kapitel auf: “Die Leiden des jungen Werthers“. Und so verkörpert die Muse bald Lilli, bald Charlotte, Faustina oder Christiane, Bettina und Marianne – zum guten Schluß, wie könnte es anders sein, die junge Ulrike. So schließt sich der sinnenfrohe Kreis des Lebens, dessen Gestalter, wie kein anderer, der „Dichter“ selbst war. |
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| Es lesen und spielen: Sarah-Helga Bonitz und Siegfried Arlt | ||||||||||||
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Goethe-Gesellschaft Chemnitz e. V. | ||||||||||||
| 14. Dezember 2012 | 20:00 | ||||||||||||||||||||||
| Adventskonzert | |||||||||||||||||||||||
| „Mit der Seel´und Mundesstimm´“ Gotthold Schwarz singt barocke Lieder und Arien Gotthold Schwarz, Baß, Siegfried Pank, Viola da gamba und Hans Christoph Becker-Foss, Orgel und Cembalo präsentieren ein Konzertprogramm, welches u. a. Impulse von der Lied-Gattung dieser frühen Epoche für die Entwicklung von Arie und Rezitativ aufzeigt, die sich in den Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach sakral vollendeten. Seit fast zehn Jahren sind die Musiker gern gesehene Gäste bei namhaften Festivals und musizieren darüber hinaus in Kirchen, Klöstern und Schlössern in ganz Deutschland. Gotthold Schwarz ist als Solist auf den Konzertpodien Europas, Asiens und Amerikas bekannt. Siegfried Pank hat sich als Gambist und Barock-Cellist weltweit einen Namen gemacht und wirkte sowohl im Leipziger Gewandhausorchester wie auch an der Leipziger Musikhochschule. Hans Christoph Becker-Fosse ist als Organist und Dirigent im In- und Ausland geschätzt. Er ist Kirchenmusiker in Hameln und hat eine Professur an der Musikhochschule Hannover inne. Es erklingen barocke Lieder und Arien u. a. von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude und Georg Philipp Telemann. |
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| Gotthold Schwarz, Baß Hans Christoph Becker-Foss, Orgel und Cembalo |
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| Kartenreservierung unter 0371 – 5 33 10 88 oder villaesche@ggg.de | |||||||||||||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V. Mit freundlicher Unterstützung von GGG, CSG, SWG und Kabel Deutschland im Rahmen der Konzertreihe WohnKULTUR in Chemnitz |
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| 21. Dezember 2012 | 19:00 | |||||||||||
| Yoga in der Villa | ||||||||||||
| Besinnung am Kaminfeuer Weihnachts-Yoga mit Märchenrunde „Wohin auch immer wir reisen, wir suchen, wovon wir träumten, und finden doch stets nur uns selbst.“ Günter Kunert (*1929) Innehalten, ankommen, loslassen, Ruhe erfahren und Neues entdecken. Im vorweihnachtlichen Adventstrubel lädt die ausgewogene Schönheit und das ganzheitliche Konzept van de Veldes Jugendstilvilla auch 2012 wieder zu Momenten der Besinnung ein. Erleben Sie die Leichtigkeit und die Schönheit des Lebens auf eine neue Art und kommen Sie mit auf eine zweistündige Yoga-Reise. Die körperliche Entspannung begleiten das Knistern des Kaminholzes wie auch sanfte Klänge und lassen Sie noch leichter und tiefer in die eigene Mitte und zur Ruhe kommen. Freuen Sie sich auch auf den Märchenerzähler Christian Keilig, der in bewährter und beliebter Weise wieder den Abend mit einer Märchenrunde bei Chai und Cookies ausklingen lassen und auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen wird - „Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch“. |
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| Silvio Fritzsche, Yoga-Lehrer, Chemnitz Christian Keilig, Märchenerzähler |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eine Veranstaltung von yogabasics Weitere Informationen unter www.yogabasics-kurs.de |
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| 29. Dezember 2012 | 14:00 | |||||||||||
| Führung | ||||||||||||
| Die Villa Esche in Chemnitz - Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben" Geführte Besichtigung des Gesamtkunstwerkes von Architektur, Interieur und Park inkl. Besuch des Henry van de Velde Museums und der Kabinettausstellung "Die Familie Esche in Chemnitz" |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | ||||||||||||
| Eintritt Henry van de Velde Museum 3 € p.P. | ||||||||||||
| 01. Januar 2013 | 17:00 | ||||||||||||||||||||||
| Neujahrskonzert | |||||||||||||||||||||||
| Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... Musik und Gedanken zum Neuen Jahr Mit reizvollen Duetten für die verschwisterten Instrumente Violine und Viola verzaubern uns zum Jahresbeginn der Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz Hartmut Schill und seine musikalische Partnerin Henriette Mittag im stilvollen Ambiente der Villa Esche. Von Siegfried Arlt sorgsam ausgewählte und vorgetragene Texte zum Jahresbeginn und herausgehobene Werke der Kammermusik mit unterschiedlichen künstlerischen Handschriften lassen einen traumhaften Abend des ersten Tages im Neuen Jahr erstehen. |
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| Hartmut Schill, Violine Henriette Mittag, Viola Siegfried Arlt, Lesungen |
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| Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de | |||||||||||||||||||||||
| Eine Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V. Mit freundlicher Unterstützung von GGG, CSG, SWG, Kabel Deutschland und TKI im Rahmen der Konzertreihe WohnKULTUR in Chemnitz |
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Archiv |
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| Vladimir Stoupel - artist in residence 2005 in der Villa Esche | |
| Wolfgang Hentrich - artist in residence 2006 in der Villa Esche | |
| Wu Wei - artist in residence 2007 in der Villa Esche | |
| Peter Bruns - artist in residence 2008 in der Villa Esche | |
| Kolja Lessing - artist in residence 2009 in der Villa Esche | |
| Judith Ingolfsson - artist in residence 2010 in der Villa Esche | |
Der Einlaß zu allen Konzerten, Lesungen u. Ä. erfolgt ca. 30 min vor Veranstaltungsbeginn.
Verzögerungen durch Künstlerproben und technische Vorbereitungen können u. U. vorkommen. |
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