13.11.2014 - 20:00 Uhr

Theater im Salon

Die blaue Blume

Dichtung und Musik der Romantik

Novalis (Friedrich von Hardenberg), die „zarteste und zugleich universellste Gestalt der frühen Romantik“, steht als Dichter im Mittelpunkt dieses musikalisch-literarischen Programms. Die „Blaue Blume“, die der Held in Novalis´ Romanfragment „Heinrich von Ofterdingen“ sucht, gilt als Inbegriff des Romantischen und damit als Symbol für eine ganze Epoche. Heinrich, ein werdender Dichter des 13. Jahrhunderts, erblickt diese Blume gleich zu Beginn des Romans im Traum. Sein eigentliches Ziel liegt jedoch im „Land der Poesie“, in dem Vergangenheit und Gegenwart, Endliches und Unendliches, Natur und Geist in seiner Sehnsucht nach Liebe miteinander verschmelzen. Dieses phantastische, wohl nie erreichbare Ziel erfüllt auch Joseph von Eichendorff in seinem Gedicht „Die blaue Blume“ in dem es heißt: „Ich suche die blaue Blume, / Ich suche und finde sie nie, / Mir träumt, dass in der Blume / Mein gutes Glück mir blüh"... Dazu erklingen musikalische Kostbarkeiten berühmter Komponisten wie Robert Schumanns „Von fremden Ländern und Menschen“, Franz Schuberts „Impromptu op. 90 Nr. 3“ und Ludwig van Beethovens Sonate F-Dur, op. 10 und der 1. Satz aus der Sonate As-Dur, op. 26.

Rezitation: Ulrike Wälde, Heidelberg

Klavier: Gabriele Ratzmann, Chemnitz

Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Goethe-Gesellschaft Chemnitz e. V.

Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder villaesche@ggg.de

Preis: 12,00 € (ermäßigt: 9,00 €)

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