veröffentlicht am 18.06.2021 19:20 Uhr

"Was das Gespenst nicht kennt" - "Specters of the afternoon"

Interventionen, Performances und Ausstellung bis 29.08.2021
20.8.2021 Performances, Filmabend

Im Dezember 2021 jährt sich die Gründung des Henry van de Velde Museums in der Villa Esche zum 20. Mal. Aus diesem Anlass haben die Kunstsammlungen Chemnitz zusammen mit der Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H. (GGG) als Eigentümer der Villa Esche eine Klasse von Kunststudierenden eingeladen, sich den verschiedenen Erzählungen und histori­schen Schichten, die in der Villa Esche vereint sind, aus ihrer persönlichen und zeitgenössischen Perspektive künstlerisch anzunähern.Unter der Leitung des Videokünstlers Clemens von We­demeyer und der Performancekünstlerin Angelika Waniek wird die Klasse expanded cinema der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig rund um die Villa und deren Park Interventionen entwickeln. Als Gesamtkunstwerk des Architekten und Designers Henry van de Velde 1903 er­baut, trägt das Gebäude die Brüche der deutschen Geschichte in sich. Viele Geschichten der Villa Esche scheinen verschwommen, mitunter sogar verschüttet oder unerwähnt zu sein. Genau dadurch repräsentiert das Gebäude für die jungen Künstler:innen ein faszinierendes Bild der Ver­gangenheit und Gegenwart, das neue Fragen aufwirft.

Künstler:innen: Elena Galeeva, Ayala Shoshana Guy, Lydia Marx, Frederike Moormann, Franziska Koppmann, Theresa Münnich, Fanni Papp, Kamile Pikelyte, Jonas Roßmeißl, Charlotte Ruppert, Johanna Maj Schmidt, Stefania Smolkina, Ingmar Stange, Su Yu Hsin, Maximilian Wigger