09.05.2019 - 20:00 Uhr

Podiumsdiskussion im Rahmen der PEN-Jahrestagung

Was ist aus der Revolution geworden

Nikaragua, Venezuela und Kuba im Fokus

Nikaragua, Venezuela und Kuba sind Beispiele für die „versteinerte Revolution“ und die politischen Probleme Mittelamerikas. In allen drei Ländern haben sich Diktaturen etabliert, durch deren restriktive Politik Migrationsbewegungen ausgelöst wurden, die wiederum dramatische Auswirkungen auf die Nachbarländer (Costa Rica, Kolumbien, Ekuador, Brasilien) haben und zur Destabilisierung der Region beitragen. Im Gespräch mit den Autoren Amir Valle (Kuba) und Erik Arellana Bautista (Kolumbien) sowie dem Nikaragua-Kenner Lutz Kliche erörtert die Lektorin und Lateinamerikaspezialistin Michi Strausfeld die politische Situation in den jeweiligen Ländern, anschließend erläutert sie die sich zuspitzenden Verhältnisse in Venezuela. Die USA sind das sich immer mehr abschottende Wunschziel, das andererseits durch seine politische Einflussnahme und seine Wirtschaftspolitik diese Situation in Mittelamerika nicht nur herbeigeführt, sondern mit seiner Grenzpolitik zusätzlich verschärft hat. Jeanette Erazo Heufelder, Dokumentarfilmerin und Autorin, berichtet über die aktuelle Situation an der Grenze zwischen Mexiko und Amerika. 

Es diskutieren: Erik Arellana Bautista, Jeanette Erazo Heufelder, Lutz Kliche, Michi Strausfeld und Amir Valle

Eintritt frei   

Anmeldung erbeten bis 28. April 2019 unter info@pen-deutschland.de

Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder über Ihre Merkliste

 Kategorie AKategorie B

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