27.06.2019 - 19:00 Uhr

Vortrag

Das rote Bauhaus

Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern

Die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre trieb viele deutsche Architekten in die Sowjetunion, die mit guter Bezahlung und den Großprojekten des Fünfjahrplans lockte. Bekannte Leute kamen, wie Ernst May und Bruno Taut, und unbekanntere, wie die Mitglieder der Bauhaus-Brigade Rot Front, angeführt vom ehemaligen Bauhausdirektor Hannes Meyer. Sie waren Protagonisten des Neuen Bauens, das im Westen häufig als "bolschewistisch" verunglimpft wurde, und hofften, in Russland nach ihren Vorstellungen bauen zu können. Wie erging es ihnen? Was konnten sie planen und bauen? War es eine Reise ohne Wiederkehr? Die Architektin Ursula Muscheler erzählt eine Geschichte von Migration und Flucht, von Überleben und Tod, von Hoffnung und Scheitern. In "Möbel, Kunst und feine Nerven" schrieb sie zuletzt über "Henry van de Velde und den Kultus der Schönheit" und ist geschätzt als Autorin erzählender Sachbücher zur Architekturgeschichte.

Referentin: Ursula Muscheler

Eine Veranstaltung von Villa Esche/GGG, Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen und Marianne Brandt-Gesellschaft

Tickets unter

- Internet: villaesche.reservix.de

- Telefon Villa Esche: 0371 533-1088

- 24h-Tickethotline: 0180 6700733

(0,20 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz; 0,60 Euro pro Anruf aus Mobilfunknetzen)

- weitere Vorverkaufsstellen: Ticket- & Tourist-Service Chemnitz und Buchhandlung Max Müller

- Mehr Infos zum Ticketverkauf

Preis: 10,00 € (ermäßigt: 5,00 €)

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