10.08.2021 - 19:00 Uhr

Vortrag

Kappel

Vom Klosterdorf zur Industriegemeinde

Kappel gehörte wahrscheinlich schon von Beginn an zum Chemnitzer Benediktinerkloster, denn es wird bereits um 1200 als "Capella" (=Siedlung an einer Kapelle) im Zinsregister erwähnt. Im Jahr 1402 erwarb die Stadt Chemnitz den östlichen Teil Kappels (Kapellenberg). Das moderne Zeitalter für Kappel begann 1844. In jenem Jahr wurden die ersten drei Häuser aus Stein unter Verzicht des Fachwerkes errichtet. Diese standen an der Michaelstraße 3-7. Nur wenige Jahre vergingen und das beschauliche Dorf wandelte sich zur Industriegemeinde. Das war vor allem der 1858 eröffneten Eisenbahnlinie Chemnitz - Zwickau, die parallel zur Zwickauer Straße verläuft, geschuldet. Nun konnten mittels Bahn preiswert und schnell Rohstoffe und Hilfsmittel an- und die Fertigwaren abtransportiert werden. 1887 bestanden schon 12 Betriebe in Kappel, 1900, im Jahr der Eingemeindung zu Chemnitz, waren es dann über 20 Industrie- und Handwerksbetriebe, die hier ihren Sitz hatten. Im Laufe der Jahre verschwanden einige dieser Betriebe und neue traten an ihre Stelle.

Referent: Dr. Wolfgang Uhlmann, Chemnitz

Eine Veranstaltung von Villa Esche/GGG, Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. und Marianne-Brandt-Gesellschaft e. V.

Kartenreservierungen unter Tel. 0371 533-1088 oder über Ihre Merkliste

Preis: 10,00 € (ermäßigt: 5,00 €)

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