07.10.2021 - 19:00 Uhr

Vortrag

Chemnitzer Stadtentwicklung im Kaiserreich

Wilhelminismus und die Entdeckung bürgerlicher Qualität

Der Beitrag stellt die Infrastrukturausdehnung samt der neuen Amts- und Funktionsbauten in ihrem zeithistorischen und ästhetischen Kontext vor, geht dabei auf Hürden des "Größer-Denkens" durch die Stadtväter im Paradox der Eigentumsordnung, dem Steuermehraufkommen und planerischer Weitsicht ein. Dabei spielt die Ausweisung von Bauland, Straßenbau und Verkehrsachsen (Bahn undStraßenbahn) eine ebenso wichtige Rolle, wie das zunehmende Repräsentationsbedürfnis (Rathäuser, Kirchen, Staatslehranstalten etc.) und soziale Unterschiede. Typisch für Chemnitz sind die Eigenheiten der (neuen) Stadtteile und die Überformung der vorstädtischen Dörfer.

Referent: Dr. Sebastian Liebold, Chemnitz

Eine Veranstaltung von Villa Esche/GGG, Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. und Marianne Brandt-Gesellschaft e. V.

Tickets unter

- Internet: villaesche.reservix.de

- 24h-Tickethotline: 0180 6700733

(0,20 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz; 0,60 Euro pro Anruf aus Mobilfunknetzen)

- weitere Vorverkaufsstellen: City Ticket Chemnitz und Buchhandlung Max Müller

Rahmenbedingungen für Ihren Besuch

Preis: 12 € (ermäßigt: 7 €)

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