24.11.2022 - 19:00 Uhr

Vortrag

Das Museum Utopie und Alltag - Alltagskultur und Kunst aus der DDR

Das Museum Utopie und Alltag im brandenburgischen Eisenhüttenstadt und Beeskow vereint das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR und das Kunstarchiv Beeskow. Mit 170.000 Objekten der Alltagskultur und 18.500 Werken der bildenden und angewandten Kunst sowie des Laienschaffens bewahrt es einen außergewöhnlichen Bestand zur Kulturgeschichte der DDR.

In Eisenhüttenstadt tritt das architektonische Erbe noch hinzu: Die als "erste sozialistische Stadt" der DDR konzipierte Planstadt ist heute das größte zusammenhängende Flächendenkmal Deutschlands. Das Museum beleuchtet Kulturgeschichte mit Blick auf gegenwärtige Themen wie Umbrüchen in der Arbeitswelt, den Strukturwandel der Städte oder die Zukunft einer auf Umweltverbrauch und Wachstum ausgerichteten Gesellschaft. Dabei ist das Einordnen der Sammlungen in vergleichende, internationale und zeitgenössische Kontexte von besonderer Bedeutung. Im Vortrag wird das Museum vorgestellt und ein Fokus auf das Design von Alltagsdingen gelegt. 

Referentin: Florentine Nadolni, Kulturwissenschaftlerin und Soziologin

Eine Veranstaltung von Villa Esche/GGG, Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. und Marianne Brandt-Gesellschaft e. V.

Tickets unter

- Internet: villaesche.reservix.de

- 24h-Tickethotline: 0180 6700733

(0,20 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz; 0,60 Euro pro Anruf aus Mobilfunknetzen)

- weitere Vorverkaufsstellen: City Ticket Chemnitz und Buchhandlung Max Müller

Preis: 12 € (ermäßigt: 7 €)

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